Die Psychosomatik der Lungen

Die Lungen haben die Aufgabe, den Körper mit lebensnotwendigem Sauerstoff zu versorgen. In dieser Eigenschaft sind sie ein Verbindungs- oder Beziehungsorgan, was unseren Körper mit der Atmosphäre verbindet. Dieser Charakter der Lungen wird durch ihre paarweise Anordnung im Körper verstärkt. Als „Paar-Organ“ geht es bei den Lungen um die Fähigkeit der Kommunikation, des Austausches und der Verständigung.

Der Atem ist der unmittelbare Einfluss von Lebensenergie (Prana) auf unseren Körper. Das Einlassen und Rauslassen des Lebens ist denn auch ein zentraler Bezugspunkt der Lungen. Zum einen geht es darum, den eigenen Einfluss und Platz im Leben vollständig anzuerkennen und zu akzeptieren. Zum anderen geht es darum, das Ende des Lebens kommen zu lassen, ohne mit Angst oder Verzweiflung zu reagieren.

Die Lungen sind unser Kommunikationsorgan mit der Seele. Sie repräsentieren unsere Anbindung an unser höheres Selbst. Dies ragt über unsere irdische Existenz hinaus und gibt unserem Dasein Sinn, Halt und Zuversicht.

Numerologisch stehen die Lungen für die Zahl 6. Sie sind mit dem Luftelement und mit der Bogenlinie – einer der zehn yogischen Körper des Menschen – verbunden. Dadurch haben die Lungen eine besondere Beziehung zu unseren wichtigsten Grundwerten und zu unserem Bedürfnis nach Freiheit und Ungebundenheit. Diese Freiheit muss im Austausch mit uns selbst und anderen verhandelt werden – wo wir wieder an den Bezugspunkten zur Kommunikation, Kontakt und Austausch angekommen sind.

 

 

Auszug aus dem Basistext

Angst beeinträchtigt unser Immunsystem mit am stärksten. Eine Lebenshaltung im Vertrauen auf die natürlichen Prozesse des Lebens stärkt nachweislich die Abwehrkräfte und mentale Gemütsruhe.

Letztlich führt gerade der tabuisierte Bereich von Krankheit, Sterben und Tod zu dieser großen Angst und dem Vertrauensverlust zu den natürlichen und lebendigen Prozessen unseres Daseins mit allen Höhen und Tiefen.
Vor diesen Herausforderungen nicht davonzulaufen, erscheint erst einmal unbequem und unverständlich. In einer vertrauensvollen Haltung gegenüber allen `Wellen` des Lebens (als sinnvolle Lernaufgabe unserer Bestimmung) kann ein Mensch jedoch eine Ruhe finden, die ihn unabhängig von äußeren Einflüssen macht und einen vielleicht größeren Schutz bietet als so manche Impfung oder Antibiose.

Kundalini Yoga ist u.a. eine Methode, um unterdrückte Emotionen und Informationen aus den unteren Körperzellen zu befreien. Ungewohnte und unangenehme Dinge werden nach und nach in das Körperbewusstsein mit einbezogen und finden einen Platz im Körpergefühl des Übenden. Dies hat einen großen positiven Einfluss auf die Selbstbestimmung des einzelnen und auf die individuellen Abwehrkräfte.

Zum Bassitext (www.mantradownload.com)

 

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