Japa Meditation 

Japa-Meditationen werden in regelmäßigen Retreats von unterschiedlichen Anbietern für erfahrene Meditierende angeboten. Ein Beispiel ist das jährliche Re-Man-Japa-Retraet mit Guru Dev Singh in Indien. Diese Form der Meditation geht zumeist über viele Stunden und evtl. Tage, da manche Mantren 11.000 Mal rezitiert werden müssen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Dies ist mit sehr großen Anstrengungen verbunden. Zugleich kann das Jappa aber auch als eine der effektivsten Meditationsformen angesehen werden. Guru Dev Singh nennt es die beste Methode, um weitreichende Verbesserungen für Körper und Geist zu erreichen, nur noch vergleichbar mit dem Weissen Tantra Yoga – das ebenfalls sehr anstrengend sein kann.

Jap bedeutet Meditieren. Jappa ist die Meditation der Meditation – also eine endlose Schleife von Wiederholungen. Die Praxis erzeugt Ajappa Jap – die permanente Meditation, die sich von alleine und ohne weitere Willensanstrengung wiederholt.
Durch das Mantrasingen werden die Strukturen im Gehirn beeinflusst. Dieser Vorgang nennt sich Nam Ramodam Rasa - Das Nam (Mantra) formt den Rasa (Gehirnsaft) und löst so Blockaden und Muster im Gehirn auf (Quelle: Aquarian Teacher Manual).
Dies ist freilich nur mit erprobten Mantren möglich, die dem Ziel dienen, das Bewusstsein zu erweitern. Durch das Mantra werden Energiemuster aus der alten yogischen Tradition übertragen. Sie bilden den Klangstrom, das sogenannte Naad.
Der Naad ist nicht neutral, sondern entsprechend der Tradition beeinflusst. Wer der Tradition nicht vertraut, sollte sich gut überlegen, ob er eine Jappa-Meditation mitmacht. Durch das permanente Wiederholen werden Abwehrmuster durchbrochen.
Wenn es eine auf die Erhöhung des Bewusstseins ausgerichtete Japa-Maditation ist, bleiben die inneren Werte und die Identität des Übenden unangetastet.

Nach einen Vortrag von Yogi Bhajan vom 23.07.1987:
"Wenn du mit so einem Jappa beginnst passieren sechs Dinge:
1. Du regst dich auf und gerätst durcheinander
2. Du beginnst dich zu langweilen
3 .Du wirst wütend
4. Du machst die Erfahrung des Scheiterns und fühlst dich frustriert
5. Langsam kommst du in die Meditation hinein
6. Du lässt los und verlierst dich in Meditationen

Aus all dem bekommst du:
7. Erfahrung.

Aus der Erfahrung entstehen neuen Phasen:
8. Rasa (Gefühle, Säfte). Du empfindest das Leben als spannend und „saftig“. Du bekommst ein sattes, rundes Gefühl. Die Atmosphäre und Du selbst sind pikant, interessant und voller Leben.
9. Entzücken
10. Du wirst freundlich
11. Du wirst demütig
12. Du wirst eitel und erhaben.
13. Du wirst anmutig und erleuchtet

(..)
Denke daran: Frustration und Zorn auf dich selbst sind Teil des ganzen Prozesses. Der Guru gab zu dem Siri Guru Granth Sahib Musik, damit Langeweile und Frustration Dich nicht von deinem Web abbringen. Im höchsten Stadium der Erleuchtung verlierst Du dein Ego und Deine Emotionen und gewinnst Disziplin. Wenn deine Disziplin, dein Können, deine gewonnenen Fertigkeiten stärker werden als Du selber, wirst Du nicht Gott erfahren, sondern Spüren GÖTTLICH ZU SEIN."

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