Ankerpunkte setzen, um den Yoga-Prozess zu ermöglichen

Yoga bedeutet in der wörtlichen Übersetzung dass wir uns „anbinden“. Der Yogi versucht sich mit Hilfe einer (Körper-)Haltung zu verankern. Gleichzeitig findet eine mentale Anbindung statt, die mit der Körperhaltung verknüpft ist.
Damit wir den Druck der Zeit standhalten, setzen wir Ankerpunkte, die Heilung und Transformation ermöglichen. Diese Ankerpunkte sind keine konkreten Punkte in Zeit und Raum, sondern eine innere (und äußere) Haltung. Zumeist dient unserer eigene Wertekanon (und die damit verbundene Rezeption unserer Wahrnehmung) als zentraler Ankerpunkt. In Bezug auf Heilung und Resilienz sind dies Vorstellungen von Einssein mit der Welt (oder dem Universum, oder Gott, je nach Präferenz). Dieser Ankerpunkt beinhaltet eine untrennbare Verbindung mit unserem eigenen gesundheitlichen Idealbild.
Es gibt allerdings auch Ankerpunkte, die über die Basisfunktion unseres Selbst hinaus gehen und unsere kollektiven Werte reflektieren. Sie sind mit unserer politischen Identität verknüpft. Diese Ankerpunkte entscheiden darüber, ob wir regides oder offenes Denken fördern. Unser Körper dient dabei als Brücke und Bezugsrahmen. um den heilen und wahren Kern des Selbst zu erkennen. Bias und Mindset wird in Frage gestellt, um unsere Wahrnehmung auf eine wahrhaftige Basis zu stellen.








