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| Gesundheit Ausgeglichenheit Balance: Beratungsfelder | |||
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Kundalini Yoga
ist verwandt mit anderen Yogaformen wie z.B. Hatha Yoga. Es ist aber
in vielen Übungen dynamischer, gerade weil es sich stark auf das Spüren
der eigenen Lebensenergie richtet. |
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Mit dem Singen dieses Mantras wird jeder Kundalini Yoga Unterricht eröffnet. Die Bedeutung ist: Och begrüße (Namo) die kosmische Energie (Ong) und den erhabenen (Dev) Weg vom Dunkeln zum Licht (Gu=Dunkel, Ru=Licht)
Bei den meisten Übungen wird versucht, den Geist auf dieses Mantra
zu Focussieren (auch wenn es nicht speziell angesagt wird). Sat oder
Saaaaat denken wir beim einatmen und Nam oder Naaaam beim ausatmen.
Sat bedeutet Wahrheit und Nam bedeutet Identität. Sat Nam ist die Frage
nach der wahren Identität, der während der Übungen nachgespürt werden
um unser Bewusstsein zu erhöhen. May the long
time sun shine upon you |
Jede Kundalini
Yoga Übung hat drei Ebenen: Asana,
die Körperhaltung Pranayama,
die Atemführung Dhyan,
die Meditation Mantren die bei allen Kundalini Yoga Klassen gemacht werden. Weitere Informationen für Anfänger
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| Einige
Yogübungen zum selber Üben |
Am Besten sollte man zwei Stunden
bevor man anfängt, Yogaübungen zu machen, nichts mehr essen. Frauen, die gerade ihre Menstruation haben, sollen sich beim Yoga ein bisschen schonen: keine Übungen machen, bei denen Druck auf den Bauch entsteht (Feueratem, Kerze, Beine heben usw.) Wer ein Wirbelsäulenproblem
hat oder in irgendwelcher medizinischen Behandlung ist, sollte das mit
seiner Yogalehrerin besprechen oder den Arzt fragen ob Yoga OK ist. In
diesem Fall ist es wichtig, während der Übungen gut die eigenen Grenzen
zu beachten. Es ist empfehlenswert barfuss
zu üben, weil die Füße dann gut atmen können. Das wichtigste von allem ist auf der Grundlage des Unterrichts anzufangen, selbst zuhause zu üben. Die Reihenfolge der Übungen ist schon wichtig, aber wichtiger ist, dass man überhaupt übt. Die besten Zeiten zum üben sind der frühe Morgen, bevor der Tag so richtig anfängt uns der Abend, wenn er so ungefähr vorbei ist.
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Die zwei wichtigsten Atemformen im Kundalini Yoga sind langer tiefer Atem und Feueratem. Langer tiefer Atem wird so langsam und tief gemacht, wie es die Übung erlaubt. Das Einatmen geht ungefähr so: - Drücke deinen Bauch ruhig und langsam nach vorne, so dass das Zwerchfell Raum hat, sich nach unten zu bewegen und Luft anzusaugen - Weite (mit den Zwischenrippenmuskeln) den Brustkorb, indem du die Rippen anhebst - Hebe dein Brustbein und Schlüsselbeine etwas (mit den Hilfsmuskeln von Nacken und Schultergelenken) Das Ausatmen fängt man am besten oben an durch Entspannen der Hilfsatemmuskeln, dann senkt man die Rippen und schließlich zieht man den Bauch gut ein. Langer tiefer Atem wirkt sehr entspannend und gibt ein Gefühl von Frieden. Feueratem wirkt reinigend im Körper und gibt sehr viel Energie. Es geht dabei um einen kräftigen "Blasebalg"-Atem, nur mit dem Bauch und dem Zwerchfell. Beim Einatmen drückt man den Bauch kräftig nach Außen. Ausatmend zieht man den Bauch mit gleicher Intensität nach Innen. Anfangs kann man es ruhig langsam machen um bei einem gleichmäßigen Rhythmus zu bleiben, später, wenn man es aufgebaut hat, ungefähr zwei Mal pro Sekunde. Achte darauf, beim Feueratem nicht in "Paradoxes Atmen" zu verfallen. Auch die Kopfhaltung muss berücksichtigt werden (das Kinn leicht angezogen), damit man kein Druckgefühl im Kopf bekommt.
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"Ich bin nicht in den Westen gegangen um Schüler zu sammeln, sondern um Lehrer zu unterrichten." (Yogi Bhajan)