Kundalini Yoga -
Anfänger-Informationen

Gesundheit • Ausgeglichenheit • Balance: Beratungsfelder
     

                                                                                                       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kundalini Yoga ist verwandt mit anderen Yogaformen wie z.B. Hatha Yoga. Es ist aber in vielen Übungen dynamischer, gerade weil es sich stark auf das Spüren der eigenen Lebensenergie richtet.
Der Atem hat einen zentralen Stellenwert und wird praktisch während aller Übungen bewusst geführt.
Auch Meditation, in sehr vielen Variationen, wird bei jeder Übungsreihe als energetisch notwendiger Ausgleich zu den Übungen und als Fortsetzung auf anderer Ebene benutzt.

Wie fängt man richtig an?

 


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Das Kundalini Yoga Handbuch
Literatur

Ong Namo Guru Dev Namo

Mit dem Singen dieses Mantras wird jeder Kundalini Yoga Unterricht eröffnet. Die Bedeutung ist: Och begrüße (Namo) die kosmische Energie (Ong) und den erhabenen (Dev) Weg vom Dunkeln zum Licht (Gu=Dunkel, Ru=Licht)

Sat Nam

Bei den meisten Übungen wird versucht, den Geist auf dieses Mantra zu Focussieren (auch wenn es nicht speziell angesagt wird). Sat oder Saaaaat denken wir beim einatmen und Nam oder Naaaam beim ausatmen. Sat bedeutet Wahrheit und Nam bedeutet Identität. Sat Nam ist die Frage nach der wahren Identität, der während der Übungen nachgespürt werden um unser Bewusstsein zu erhöhen.
Diese Wörter kommen aus dem Gurmukhi, einer indischen "heiligen" Sprache, die sich durch ihre Silbenkonstruktion zum Meditieren besser eignet als z.B. das Deutsche (obwohl es auch Deutsche Mantren gibt)

May the long time sun shine upon you
All love surround you
And the pure light within you
Guide your way on
Die Sonne erleuchte dich immer
Die Liebe dein Begleiter sei
Und das reine Licht im Herzen
Sei stehts bei dir

Dieses ursprünglich englische und manchmal in deutscher Übersetzung gesungene Lied schließt den Yogaunterricht ab. Es dient als eine schöne Affirmation, als Bestätigung der Ziele des Yoga
.

 

Jede Kundalini Yoga Übung hat drei Ebenen:
1. Asana , die Körperhaltung
2. Pranayama, die Atemführung
3. Dhyan, die Meditation

Asana, die Körperhaltung
Es gibt im Kundalini Yoga ungefähr 50 Basishaltungen, von denen Tausende Haltungen und Bewegungen abgeleitet werden. Alle bekannten Haltungen des Yoga wie Pflug, Dreieck, Kobra, Bogen, Brücke usw. sind dabei. Anstatt des Kopfstandes wird im Kundalini Yoga die Kerze gemacht, die weniger problematisch ist für die Nackenwirbelsäule. Winkel spielen bei den meisten Haltungen eine wichtige Rolle. Neben einer korrekten, konzentrierten Ausführung der Übungen und eine allmähliche Steigerung der Flexibilität, geht es im Kundalini Yoga auch um eine natürliche und lebendige Dynamik des Körpers.

Pranayama, die Atemführung
Wie wir atmen hat auf einer sehr fundamentalen Ebene mit unserer Lebenskraft und unserem Lebensgefühl zu tun. Deshalb wird das richtige und intensive Atmen so wichtig genommen im Kundalini Yoga. Viele Menschen spüren eine große Veränderung, wenn sie ihren unvollständigen und flachen Atem korrigieren. Oder wenn sie das sogenannte "paradoxe Atmen" umstellen: ungefähr 40 % aller Menschen zieht (unbewusst) beim Atmen den Bauch ein und macht damit das eigene Zwerchfell unbeweglich, anstatt den Bauch nach vorne zu drücken und dem Zwerchfell Raum zum einatmen zu lassen.
Die zwei wichtigsten Atemformen im Kundalini Yoga sind langer tiefer Atem und Feueratem.

Dhyan, die Meditation
Meditation ist ein integraler Bestandteil des Kundalini Yoga aus der Einsicht heraus, dass wir uns und unseren Körper nie entspannen können, wenn unser Geist mit seinem immerwährenden inneren Radioprogramm aus Sorgen, Plänen Assoziationen normal weitermacht. Man kann seine Gedanken nicht auf Befehl anhalten und in Leerlauf setzen (bitte ausprobieren!). Deshalb entspannen wir den Geist, indem wir ihn auf bestimmte Punkte oder Wörter konzentrieren (die daneben auch noch eine wichtige energetische Bedeutung haben). Solche Punkte sind z.B. der Punkt zwischen den Augenbrauen (Drittes Auge), der Scheitelpunkt, der Nabelpunkt, usw.

Mantren die bei allen Kundalini Yoga Klassen gemacht werden.

Was ist ein Mantra?

Weitere Informationen für Anfänger

 

 


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Hintergründe zu Kundalini Yoga

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Die tägliche Praxis: Sadhana Gruppenbewusstsein Was ist die Sat Nam Rasayan-Heiltechnik? Numerologie Begriffserklärungen


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Einige Yogübungen zum
selber Üben
 

Am Besten sollte man zwei Stunden bevor man anfängt, Yogaübungen zu machen, nichts mehr essen.
Trinken ist kein Problem. Im Gegenteil sollte man vor, nach und sogar während des Unterrichts extra Wasser trinken, um die inneren Reinigungsprozesse, die das Yoga in Gang bringt, zu unterstützen.

Frauen, die gerade ihre Menstruation haben, sollen sich beim Yoga ein bisschen schonen: keine Übungen machen, bei denen Druck auf den Bauch entsteht (Feueratem, Kerze, Beine heben usw.)

Wer ein Wirbelsäulenproblem hat oder in irgendwelcher medizinischen Behandlung ist, sollte das mit seiner Yogalehrerin besprechen oder den Arzt fragen ob Yoga OK ist. In diesem Fall ist es wichtig, während der Übungen gut die eigenen Grenzen zu beachten.

Es ist empfehlenswert barfuss zu üben, weil die Füße dann gut atmen können.

Das wichtigste von allem ist auf der Grundlage des Unterrichts anzufangen, selbst zuhause zu üben. Die Reihenfolge der Übungen ist schon wichtig, aber wichtiger ist, dass man überhaupt übt. Die besten Zeiten zum üben sind der frühe Morgen, bevor der Tag so richtig anfängt uns der Abend, wenn er so ungefähr vorbei ist.

 

 
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Die zwei wichtigsten Atemformen im Kundalini Yoga sind langer tiefer Atem und Feueratem.

Langer tiefer Atem wird so langsam und tief gemacht, wie es die Übung erlaubt. Das Einatmen geht ungefähr so: - Drücke deinen Bauch ruhig und langsam nach vorne, so dass das Zwerchfell Raum hat, sich nach unten zu bewegen und Luft anzusaugen - Weite (mit den Zwischenrippenmuskeln) den Brustkorb, indem du die Rippen anhebst - Hebe dein Brustbein und Schlüsselbeine etwas (mit den Hilfsmuskeln von Nacken und Schultergelenken) Das Ausatmen fängt man am besten oben an durch Entspannen der Hilfsatemmuskeln, dann senkt man die Rippen und schließlich zieht man den Bauch gut ein. Langer tiefer Atem wirkt sehr entspannend und gibt ein Gefühl von Frieden.

Feueratem wirkt reinigend im Körper und gibt sehr viel Energie. Es geht dabei um einen kräftigen "Blasebalg"-Atem, nur mit dem Bauch und dem Zwerchfell. Beim Einatmen drückt man den Bauch kräftig nach Außen. Ausatmend zieht man den Bauch mit gleicher Intensität nach Innen. Anfangs kann man es ruhig langsam machen um bei einem gleichmäßigen Rhythmus zu bleiben, später, wenn man es aufgebaut hat, ungefähr zwei Mal pro Sekunde. Achte darauf, beim Feueratem nicht in "Paradoxes Atmen" zu verfallen. Auch die Kopfhaltung muss berücksichtigt werden (das Kinn leicht angezogen), damit man kein Druckgefühl im Kopf bekommt.

 

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"Ich bin nicht in den Westen gegangen um Schüler zu sammeln, sondern um Lehrer zu unterrichten." (Yogi Bhajan)