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Gelassen durch die Krise Selbstwahrnehmung und Selbsterneuerung

Ein Kundalini Yoga Visionen-Wochenende

 

Yoga und die innere Sicherheit

Es gibt keine Sicherheiten mehr - das ist eine Grundlehre des gegenwärtigen Zeitgeistes. Insofern macht es auch wenig Sinn, das eigene Leben an das Bedürfnis nach Sicherheit auszurichten.

Diese oftmals schmerzhafte Erkenntnis kann nur derjenige für sich annehmen, der sich nicht mehr von äußeren Umständen leiten lässt, sondern eine eigene "innere Sicherheit" etabliert hat. Diese Sicherheit ist von anderem Kaliber als die äußere Sicherheit. Entgegen der allgemeinen Vorstellung wirkt sie nicht nur bei der praktizierenden Person selber, sondern auch nach Außen.

Die äußere Sicherheit dürfte eine Vorraussetzung sein um die innere Sicherheit entwickeln zu können. In Zeiten der Krise, des Krieges oder der Aufruhr ist es sehr schwierig, die eigene innere Sicherheit zu etablieren. In ruhigen Zeiten sollte daher eine ausreichende Vorarbeit geleistet werden, um sich für stürmische Zeiten zu wappnen. Allerdings können auch unangenehme und herausfordernde Umstände einen Ansporn entfalten, um die eigene innere Entwicklung zu beschleunigen.
Auf der anderen Seite ist die innere Sicherheit aber die einzige Möglichkeit, um die schwierigen Verhältnisse der Umbruchzeit durchzustehen, und in eine Ära des Wohlstands und Friedens zu überführen. Nur Menschen, die innerlich frei und sicher sind, können die Träger einer neuen Kultur sein, die sich nicht mehr auf die alten Grundlagen und Herrschaftssysteme stützen kann.

Yoga ist ein Weg, um innere Sicherheit und Freiheit zu entwickeln.

Mit Hilfe von Kundalini Yoga wird zunächst eine Tür zur eigenen Selbstwahrnehmung aufgemacht. Neue Dimensionen der Selbsterkenntnis tun sich auf, die vorher verschüttet waren. Nach mancher Yogastunde sind einige Teilnehmer wie berauscht von der Tiefe ihrer Existenz. Andere sind fasziniert und schockiert zugleich, dass sie so lange durchs Leben gegangen sind, ohne sich die Tiefe ihrer Wahrnehmungsfähigkeit bewusst zu sein.
Die neuen Erkenntnisse haben auch praktische Auswirkungen. Bisher blockierte Lebensenergie beginnt zu fließen. Das Niveau der eigenen Möglichkeiten steigt an.
Hier liegen die Quellen der inneren Sicherheit. Um sie anzuzapfen bedarf es allerdings mehr als die Aktivierung der Lebensenergie.

In einem mehrjährigen Prozess der eigenen Entwicklung - aus der yogischen Tradition kennen wir hier die fünf Phasen der inneren Entwicklung - muss der Blick nach innen verfestigt werden, um einen dauerhaften Anker bilden zu können. Dieser feste Anker wiederum ist ein Paradoxon - einerseits strebt der Mensch nach innerer Befreiung, andererseits gibt es das unmittelbare Bedürfnis nach einer festen Grundlage, nach einer Basis, die nicht in Frage gestellt werden kann.
Diese Basis ist in der Tat in einer bestimmten Phase der inneren Entwicklung eine Vorraussetzung, um weiter wachsen zu können. Im Yoga ist die Basis das eigene Selbst - dass nicht fassbar und endlos ist. In einem langen Ringen mit der eigenen Praxis - etwa in Form des morgendlichen Sadhanas (frühes tägliches Yoga) - kann sich eine dauerhafte Beziehung zum eigenen Selbst etablieren.

Manche Menschen hängen sich lieber an eine konkrete Lehre, etwa eine Religion oder ein Meister, der/die ihnen Halt verspricht. Solche Bemühungen sind befristet. Ab einem bestimmten Punkt ist es Zeit, abzuspringen. Es ist wie ein Ritual oder ein Trip. Es kann für manschen Menschen nötig sein, so eine Erfahrung zu machen, aber sobald sie sich verfestigt, wird sie schädlich. Ein Kreislauf der seelischen Abhängigkeit beginnt, der mit der körperlichen oder psychischen Abhängigkeit von Drogen vergleichbar ist.

Manche Trips haben in diesen Zeiten eine große Anziehungskraft. Aber jeder persönliche Trip geht irgendwann zuende. Wer nicht abspringt leidet an Realitätsverlust. Manche Menschen gehen diesen Weg weiter und verlieren sich in Extremismus oder Leben in einer Parallelwelt ohne Bezug zu Lebenswirklichkeit der Mitmenschen.
Nur das eigene Selbst hat das Potential der inneren Freiheit, die nötig ist, um innere Sicherheit zu entwickeln, die nicht von Außen beeinflussbar ist.

Die Zeit des Umbruchs - der Beginn des Wassermann-Zeitalters - ist geprägt von dem Zerfall der Gesellschaftsstrukturen. Trips aller Art haben Konjunktur. Möglicherweise macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch sein Leben auf die Anhäufung von Wohlstand ausrichtet oder auf die Unterstützung einer geistigen Idee, etwa in Form einer Religion. Die Religionen der neuen Zeit - z.B. das Sikh Dharma - sind individuelle Lehren, ohne ein allgemein gültiges richtig und falsch, gut oder böse. Yoga ist eine Technologie ohne Moral, ohne erhobenen Zeigefinger. Jeder nehme sich was er benötigt.
Dies erzeugt die innere Sicherheit, die für ein friedliches Weiterleben auf unseren Planeten so wichtig ist.

 

 


 

 



 



Vortrag von Yogi Bhajan zur Spirituelle Meisterung der Weltwirtschaftskrise

Selbstbehauptung in der Krise

Vorbereitung um in Krisenzeiten im Gleichgewicht zu bleiben

Das Self Sensory System und Gruppenbewusstsein

Yoga und die innere Sicherheit

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Mitbestimmung als individuelles Heilmittel und gesellschaftlicher Bewusstseinsprozess

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Informativer Flyer über Sikh Dharma

Der spirituelle Name

Begriffserklärungen

Kundalini-Aufstieg

 


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"Das Universum hat uns das Leben geschenkt und das Beste, was wir tun können, ist, das Leben zu lieben und glücklich zu werden. Im Kundalini-Yoga entfalten wir unsere schlafende Energie, um ein erfülltes, intuitives und vortreffliches Leben zu führen in einer normalen Lebenssituation, als Teil dieser Welt." (Yogi Bhajan)