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Wettbewerbsvorteile durch
Yoga?
von Sangeet
Singh Gill
Yoga
boomt und wird zum Volkssport. In wenigen Jahren könnten
30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland Yoga
machen.
Wer Yoga macht, kann einige
zentrale Probleme des modernen Alltags verbessert. Dies betrifft
die Beschleunigung und Leistungssteigerung im Berufsleben,
die Reiz- und Informationsüberflutung sowie die Vergiftung
der Umwelt durch Industriegifte, elektromagnetische Strahlen
(Handys, etc.) und durch gentechnisch veränderte Lebensmittel.
Diese Veränderungen in unserem Leben machen potentiell krank
und der jetzige Lebensstil beschleunigt diese Entwicklung.
Darum sind Bewusstheitstechniken aus anderen Kulturkreisen
so populär.
Jeder, der Yoga macht, hat einige eindeutige
Vorteile gegenüber denen, die kein Yoga machen. Dadurch wird
Yoga zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wettbewerb
ist ein zentrales Merkmal der Gesellschaft, in der wir leben.
Was Yoga macht:
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Gradlinig, Schnell, Urteilsstark
Die Verarbeitungsfähigkeit und Geschwindigkeit des
Nervensystems nimmt zu (Neun Sekunden reichen aus, um
einen Menschen vollständig zu erkennen) |
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Gelassener, Geschmeidig, Ruhig, Gutmütig
Der Druck nimmt ab, irgendetwas leisten zu müssen
(Vergleiche: Yoga und Selbstwert) |
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Schlank, Schön, Würdevoll,
Anmutig, Sinnlich
Die Leber als zentrales Organ im Körper wird leistungsstärker
und entspannter. Dies hat Auswirkungen auf die Selbstwahrnehmung
und auf kommunikative Körperteile wie Haut und Augen. |
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Humorvoll, Fröhlich, Kommunikativ,
Zentriert, Lustig
Innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit lockern den
Hautwiderstand und die Gesichtsmuskeln, und fördern
die Kommunikationsfähigkeit in allen Bereichen. |
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Intelligent, Flexibel, Fokussiert,
Leistungsfähig, Stressresistent
Durch das engere Zusammenspiel zwischen Nervensystem und
Körpersystemen steigt die innere und äußere
Flexibilität und damit die eigene Leistungsfähigkeit. |
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Frei, Klar, Ehrlich, Groß
Mit Offenheit gegenüber der Umgebung erreicht man mehr
Vertrauen und Respekt durch die Mitmenschen |
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Intuitiv, Kultiviert, Einfühlsam,
Enthaltsam
Die Summe der eigenen Erfahrungen (Identität genannt)
haben ab einen gewissen Punkt der Selbsterkenntnis und
Selbstwahrnehmung nur noch einen beratenden Einfluss auf
die eigenen Entscheidungen. Die Intuition übernimmt
das Ruder. |
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Moralisch, Wertvoll, Unterscheidungsfähig,
Warm, Zivilisiert, Großherzig, Unterstützend
Befreit vom Ballast der modernen Psychosen entwickelt
sich ein Verständnis dafür, was im Leben wirklich
wichtig ist. |
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Leuchtend, Sinn spendend, Liebevoll,
Bewusst
Die Klarheit des eigenen Wesens dient anderen Menschen
als Quelle der Inspiration. |
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Gesund, Glücklich, Heilig, Namenlos,
Endlos
Selbstheilungskräfte können krankmachende Muster
der Trennung und Ablehnung überwinden. |
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Kraftvoll, Offensiv, Gerissen, Klug,
Mutig, Mächtig, Schöpferisch, Zerstörerisch |
Hoppla, wieso macht Yoga Zerstörerisch?
Nun, niemand sollte sich der Illusion hingeben, alle diese
Vorteile hätten keinen Preis. In Wirklichkeit nimmt Yoga
auch eine ganze Menge. Das sind manchmal Dinge, die wir ungern
weggeben wollen.
Was Yoga uns nimmt:
Neid, Stolz, Ablehnung
Durch steigende Selbsterkenntnis erscheint es nicht mehr sinnvoll,
sich und andere zu schädigen.
Maßloser Konsum, Gier, Impotenz,
Genusssucht
Bescheiden wird, wer merkt, was wichtig ist im eigenen Leben.
Krankheit, Steifheit
Wer flexibel ist, ist weniger krank.
Machtlosigkeit, Ignoranz, Unfähigkeit
Jeder entscheidet selber über das Ausmaß der eigenen
Macht. Yogapraxis und Machtlosigkeit schließen sich
aus.
Stress, Unausgeglichenheit, Ängste
Wer sich selber kennt und die eigenen Kraftquellen anzapfen
kann, ist von Außen nicht mehr zu knacken.
Verzweiflung, Depression, Müdigkeit
Gefühle haben einen Platz im Leben, der ihnen nur bedingt
Einfluss auf weitreichende Entscheidungen zubilligt.
Vorurteile, Illusion, Träumereien
Einmal gewachsenes Bewusstsein lässt sich nur mit Gewalt
zurückschrauben.
Leid, Armut, Einsamkeit
Wer sich für die eigenen Gesundheit entscheidet und entsprechende
Anstrengungen unternimmt, kann nur schwerlich über die
Umstände des eigenen Lebens hinweg gehen.
Manche glauben, sie könnten den Wettbewerbsvorteil
des Yogas mitnehmen, und den Rest - die Anmut, die Würde
und die Verantwortung - verweigern. Aber das kann nicht funktionieren.
Auch beim Yoga gilt: halbe Sachen führen zu halben Ergebnissen.
In einem Wettbewerb setzen sich diejenigen durch, die einen
Weg zuende gehen und nicht auf halber Strecke stehen bleiben
- wohin auch immer ihr Weg sie führen mag.
Auszug aus dem
Jap Ji von Guru Nanak (Puree 25, Ende):
Band Kalaasi Baneh Hoe, Hor aak na sakai koe
Je ko Kaaek akan paae, oh jaanai jeti-an mu kaae
Aape jaanai aape de, akai se be kai-i-kai
Jis no bakhse sifat salaa, Naanak paatsaai paatsaaho
Deutsche Übersetzung:
Befreiung aus der Abhängigkeit und Täuschung
geschieht alleine durch seinen (Gottes) Willen - Wer sonst
sollte diese Aufgabe erfüllen?
Manche, die sich einzumischen wagen, müssen bald ihre
Unbesonnenheit beklagen
Gott alleine weiß was er allen zu geben hat, aber nur
wenige vollziehen das nach.
Einige, auf die sein Segen fällt, Nanak, werden zu Königen
der Könige.
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