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Sat
Hari Singh und Hari Bhajan Kaur in Espaniola/ New Mexico,
Sep. 2007, USA, Foto: Gurumustuk Singh

Sat Hari Singh und Harbajan Kaur: Soul
Rise Sadhana
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Aurora:
Auarian Sadhana
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Grundsätzliches zum
Sadhana
von Sat Hari Singh
Jeder Tag ist anders. jeden Tag bin ich anders.
Innerhalb von 72 Stunden erneuert sich jede Zelle im Körper.
Krankheiten kommen und gehen. Motivierung ist stärker und
schwächer. Die Entscheidung für ein beständiges Ausüben der
spirituellen Disziplin ist die Konstante im beständigen Wechsel
des Lebens mit all seinen geistigen Veränderungen und
Unsicherheiten. Durch die eingegangene Verpflichtung schaffe
ich eine Priorität im Leben, die Vorrang vor allem anderer
hat Die Beziehung zum unendlichen, universellen Selbst ist
der Punkt in meinem Leben, um den sich mehr und mehr alles
dreht. Ebenso entwickele ich mein endliches Selbst und es
wird zu einem Kanal der unbegrenzten Natur.
Die Yoga Schriften empfehlen ein Sadhana
von mindestens 2 1/2 Stunden vor dem Sonnenaufgang. (In unseren
Breitengraden, die sich durch stark wechselnde Sonnenaufgang-
Zeiten im Verlauf des Jahres auszeichnen, sind feste Zeiten
zu empfehlen) Ein Zehntel des Tages sei Gott gewidmet. Der
,,Zehnte", im Indischen ,,Dasvandh" ist ja auch der Anteil
an unserem Einkommen, den wir selbstlos wieder Bedürftigen
zur Verfügung stellen sollen. Yogi Bhajan hat einmal erwähnt,
daß die Zeit um 3 Uhr morgens mit dem Herzzentrum verbunden
ist. Auch das Jap-ji, unser
Morgen- -Gebet, daß wir in unserem Sadhana zuallerst sprechen,
hat eine Beziehung zum Herzen, ist ein ,Gesang der Seele'.
In diesen frühen Stunden ist der Schutz der Aura, und die
Fähigkeit geistig mit unserem spirituellen Lehrer in Beziehung
zu treten am wirksamsten. Prana, die universelle Lebensenergie
ist in dieser Zeit konzentrierter. Körperliche und geistige
Reinigung und Stabilisierung wird in diesen Stunden leichter
erreicht als zu jeder anderen Tageszeit. Nur wenige Menschen
sind wach und der Lärm und die Geschäftigkeit des Tages stören
noch nicht.
Ein Sadhana bringt dem Übenden sehr
viel Segen. Doch zuvor wird er getestet.
Es werden sich Dir mit Sicherheit viele Hindernisse in den
Weg stellen, wenn du deine spirituelle Disziplin beginnst
täglich auszuführen. Gelingt es Dir alle Hindernisse
nach und nach zu überwinden, wird deine Willenskraft,
dein Selbstvertrauen und deine Fähigkeit, dich geistig
zu konzentrieren sehr gestärkt sein.
Diese Beständigkeit schenkt deinem Leben einen Rhythmus
und das ist keine geringe Leistung. Hier werden alle unterschiedlichen
Teile deines Selbst in Einklang gebracht. Der ganze Tag läuft
harmonischer ab. Und jeden Tag wird es einfacher, deine Übungen
durchzuführen.
Wird es Dir möglich, Sadhana ohne äußere
Probleme quasi als Routine auszuüben, erreichst du den
Zustand von Radhana. Das ist eine Phase, innerer Reinigung
und der Auflösung unterbewußter Widerstände.
Im Anschluß an diese Phase kennen die yogischen Schriften
nur noch einen Zustand:
Prabhupati - die Meisterschaft. Im Prabhupati wird jeder Augenblick
des Tages zu einem bewußten Sadhana in jeden Moment
fließt universelles Bewusstsein
Sadhana ist eine tägliche Einweihung.
Im Kundalini Yoga wenden wir uns gegen geheime Einweihungen.
Wir sind der Überzeugung, daß spirituelles Wissen
heute offen für alle Suchenden verfügbar sein sollte,
jeder sollte den Weg klar sehen, und auch wissen, daß
es an ihm selbst liegt, wo er Ist.
Jeden Morgen im Sadhana verneigen wir uns vor der Unendlichkeit
Gottes. Unser höheres Selbst weiht unser niederes Selbst
ein, und das ist das Geheimnis der Geheimnisse. Und die ganze
Welt hilft bei dieser täglichen Einweihung. Wenn wir
mit dem Sadhana beginnen, ist um uns herum nur Dunkelheit
und nur ein ganz kleiner Teil der Aktivität findet im
Äußeren statt. Während wir dasitzen und über
den unendlichen Schöpfer kontemplieren, bricht allmählich
der Tag an. Jede Zelle unseres Wesens geht den Weg von der
Dunkelheit zum Licht und erfährt dabei die Kraft und
Führung der Meditation. Der Geist Ist emfänglich
und voller Vertrauen. Er wird über Unwissenheit hinaus
zu einem höheren Sehvermögen geführt. Ein Mensch,
der Sadhana ausübt, beginnt zu strahlen, er ist inspirierend
und erlangt die natürliche Fähigkeit, andere zu
leiten.
Sadhana in einer Gruppe auszuüben,
hat eine weitaus intensivere Wirkung und erhöht die zwischenmenschliche
Sensibilität. Zu Beginn des Sadhana haben alle eine unterschiedliche
Schwingung. Einige haben noch Traumerinnerungen, andere haben
schon die Tagesverpflichtung im Kopf. Die Energie der Gruppe
wird durch das Sadhana harmonisiert und gelenkt. Die elektromagnetischen
Felder der Einzelnen bilden zusammen eine Gruppen-Aura.
Kontakte zu Sadhana-Gruppen
in Deutschland
Selbstverständlich ist bei der Auswahl
des Raumes auf Sauberkeit und liebevolle Ausgestaltung zu
achten. Es gibt wunderschöne Räume, die nur zum
Meditieren benutzt werden. Allein in solchen Raum einzutreten,
regt zur Meditation an.
Wir empfehlen vor dem Sadhana immer eine
kalte Dusche zu nehmen, und reine weiße
Kleidung anzuziehen.
Ablauf:
Das
Jap Ji in deutscher Transliteration(PDF)
Einstimmen mit ONG NAMO GURU DEV NAMO
Soundprobe
von der Website www.yogahoheluft.de-MP3
Eine Yoga-Übungsreihe
Die Sadhana-Meditationen
Ausstimmen mit May the Long Time Sun shine
upon you und SAT NAM
Lectures zum Sadhana von Yogi
Bhajan
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