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| Die Zahlen im Leben und das Leben in den Zahlen, Teil 2. | |||
| Karam Kriya - Die Wissenschaft angewandter Numerologie - Interview mit Shiv Charan Singh | |||
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Aus der Zeitschrift
"Tattva
Viveka", Ausgabe
28, 2006
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Zurück zum Teil 1: Die Zahlen im Leben und das Leben in den Zahlen FH: Dies klingt nach einer Sequenz ? SCS:
In der Tat habe ich etwas beschrieben, was sich offensichtlich auf die
Zahlen im Raum bezieht, auf die drei Dimensionen des Raums innerhalb
von uns und des Raums, in dem wir existieren und durch den wir uns in
präzisen Schritten bewegen. Es ist eine Sequenz aus 1,2,3 und die
vierte Qualität ist der Grad unserer Bewusstheit, während
wir uns bewegen. FH: Die Zahlen bilden also ganz bestimmte, immer gleiche, natürliche Sequenzen, für die es dann viele Beispiele gibt? SCS: Nun, es gibt diese sehr offensichtliche 1234-Sequenz: Der Same (1), spaltet sich (2) und nimmt Form an (3) und dann ist da noch der vierte Zustand, wenn er sich zu seiner vollen Blüte öffnet [siehe Abbildung rechts] FH:
Ich meine: Du hast über die 1234-Sequenz gesprochen. SCS:
Ich würde sagen, es gibt unendlich viele Ausdrucksformen davon,
wie der Verstand seine Handlungssequenzen plant. Solche mentalen Kreationen
mögen jedoch oft nicht den natürlichen Gesetzen entsprechen.
Deshalb kann es sein, dass wir uns selbst unter großem Stress
befinden und unerklärlicherweise müde werden, wenn wir mit
großer Mühe versuchen, unsere Pläne durchzusetzen. Wir
versuchen, irgendwelche Dinge durch Passagen zu zwängen, in die
sie sich nicht natürlicherweise hineinbewegen würden, und
das führt ganz sicher zu Fehlschlägen. FH: Wie bei Lord Brahma SCS:
Vier Gesichter, ja, es ist also wie Gott, der dir sagt: "Hier bin
ich mit meinen vier Gesichtern". Auf jedem Gesicht kannst du ein
Kreuz machen und es somit in vier Teile, vier Ecken aufteilen. Dann
ergeben sich vier spezifische Beziehungen dieser vier Teile zueinander
und dadurch erhältst du die vier Sequenzen [Siehe Abbildung
] FH: Was sind die Zahlen eigentlich in Beziehung zu Gott? Sind Zahlen Gott ? Sind sie seine Teile? Können wir Gott durch Zahlen erfahren? Und wenn, wie? SCS: O.K., Wie viele Götter gibt es? FH: Einen. SCS: Manche sagen auch, es gäbe viele. Aber sogar die, die sagen, es gäbe viele, sagen im Hintergrund dazu, dass diese vielen alle vom einen ausgegangen sind. Und Eins ist eine Zahl. Sie ist, wenn du so willst die erste und letzte Zahl. Was bedeutet es, die Reise von der 1 zur 10 zu durchlaufen? Unsere Reise im Leben beginnt mit unserem latenten Potential, das nicht bewusst ist, mit dem immanenten Gefühl der Einheit, aber ohne Bewusstheit darüber. So bewegen wir uns in die Dualität und in die Verschiedenheit hinein. Ein "In-dividuum" ist "In Division", in Trennung. Wir multiplizieren das Eine zum Vielen. Die Zahl, die für das Viele steht, ist die 9, die wiederum in einem noch größeren Ganzen existiert. Das Eine will immer wieder zurück zum Einen. Und indem es das tut, kehrt es über den Weg der Multiplikation zurück zu einem größeren Sinn für sich selbst. Dann haben wir die Teile vereinigt und sind in einem Zustand vollkommen bewusster Einheit angelangt. Das ist die 10. Wir können Gott nicht im gewöhnlichen Sinne kennen lernen. Wer kann schon behaupten, dass er Gott kennt? Alle Religionen beziehen sich auf Gottes Spiele, Gottes Schöpfung und Gottes Impulse. Durch diese Manifestationen ist es möglich, dass wir ihn kennen lernen. Durch die Verschiedenheit, durch die Welt, die in das Viele abgezählt ist, können wir es aufsammeln zu einem Gefühl bewusster Einheit. Wir könnten uns die Aufopferung Gottes in seine vielen Teile hinein so vorstellen, dass er sich durch die größere Einheit seiner eigenen Teile selbst kennen lernen wollte. Hast du schon einmal versucht, ein Empfinden dafür zu entwickeln, wie es ist, dich als Einheit deiner eigenen Teile zu betrachten? Das ist dein göttliches Selbst. Was sind die Schritte dorthin? Da wir nun einmal in einer Welt leben, die aus Einzelteilen besteht, müssen wir zuerst die einzelnen Teile selbst kennen, und erst dann können wir uns hin zu dem transzendentalen Selbst verändern, das unsere Totalität ist. Diese Reise findet dies in der Sequenz 123456789 statt und danach kommt die 10 - es wird zu einem Zyklus. Dies ist nicht nur eine Meditation, es ist die Reise, entlang derer wir alle durch unser Leben stolpern. Diese Reise mit einer meditativen Grundhaltung anzugehen, bedeutet, die göttliche Intelligenz darin zu erkennen, zu akzeptieren und in Übereinstimmung mit ihr zu handeln. Ebenso geht es darum, unsere eigene göttliche Herkunft und Natur zu erkennen, zu akzeptieren und damit überein zu stimmen. Die Zahlen stellen jedoch nicht nur die Stufen auf diesem Weg, sondern außerdem auch die unterschiedlichen Teile von uns Selbst dar [Siehe Tabelle Abb ]. Wir sind "10- in-1-Wesen" und wenn wir erst einmal unsere eigene Einheit kennen, kennen wir auch die Einheit des Selbst. Auf diese einfache Weise können wir also sagen, "Ja, durch Meditation über die Zahlen geht man den Weg zum Göttlichen und zur Selbst-Realisierung." F.H.: Wie arbeitest du konkret damit, wie vermittelst du das anderen Menschen? SCS:
Ich versuche das professionell, indem ich damit als Berater arbeite.
Und ich unterrichte Andere, das Gleiche zu tun. Das Medium für
meine Arbeit ist die Sprache. Spirituelle Lehren aus den unterschiedlichsten
Quellen legen uns nahe, dass Gott das Wort ist und dass das Wort wiederum
Gott sein kann. Die Zahlen in der Sprache und die Sprache der Zahlen
zu kennen, ist ein kraftvoller Weg, um die primäre Intelligenz
des göttlichen in unserer Sprache zu entdecken. Darauf liegt also
mein Schwerpunkt. Die Einladung ist immer "werde zu deinem Wort";
es geht also darum, in deiner Kommunikation bewusst zu sein, für
das Bewusstsein zu Kommunizieren und Verbundenheit und Harmonie zwischen
den Teilen deiner selbst herzustellen. FH: OK. Du bietest dieses Training in Deutschland nun mittlerweile seit drei Jahren an und SCS: Es ist ein internationales Programm mit Unterricht und Training in Holland, England, Frankreich, Spanien, Italien, Russland und mit neuen Entwicklungen in anderen Ländern wie zum Beispiel Island, Finnland und Südamerika. FH: Ist es für jeden möglich, daran teilzunehmen? SCS: Es ist in der Tat ein offenes Programm. Das Training ist in einer Weise gestaltet, die dem Wassermannzeitalter entspricht. Es hat keine feste, vorgegebene Struktur, bei der jeder zur gleichen Zeit beginnen und abschließen muss. Das war die alte Vorgehensweise des Fischezeitalters und ist nicht länger realistisch. Jede Einzelperson, die zum Training kommt, verbindet sich auf seiner eigenen Ebene und nimmt sich sein eigenes Zeitmaß, um das Studium zu durchlaufen. Aber es gibt das elementare Rückrat der Lehren und dies gibt eine Richtlinie für den Schüler vor, damit er in seiner Arbeit Fortschritte machen kann. Ganz wesentlich dabei ist, dass Jeder jederzeit eingeladen ist, dazu zu kommen, das Studium aufzunehmen und entsprechend seiner eigenen Fähigkeiten zur Reife zu bringen.
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