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Jappa Meditation
Yoga und Meditation gehören zusammen,
denn ohne Meditation ist Yoga nur eine Variante der Gymnastik.
Es gibt vielfältige Arten von Meditationen.
Für Anfänger geeignet sind
folgende:
- Bewegungs-Meditationen (Celestial Communication),
dazu gehören auch Tanz- und Geh-Meditation
- Mudra- (Finger) Meditationen
- Mantra-Meditationen
(Singen)
- Bani-Meditation, (Rezitieren von heiligen
Schriften, z.B. dem Jap-Ji)
- Visualisierungs-Meditation
- Mala-Meditation, (Mantra-Meditationen
mit einer Kette aus zumeist 26 oder 108 Steinen)
- Meditationen für Kinder, für
Neutralität gegenüber den Problemen der Eltern
- Atem-Meditationen
Fortgeschrittenen-Meditation sind z.B.:
- Focus-Meditation, z.B. Tratakam-Meditation
(Konzentration auf bestimmte Punkte innerhalb oder außerhalb
des Körpers)
- Blinde Geh-Meditation für Vertrauen
- Venus-Kryas, Yoga-Meditationen zu zweit
- Bandha-Meditationen Meditation
mit den Körperschleusen
- Stille Meditation
- Meditationen mit Zuschauern
Eine Meditation, die nur nach einer vertieften
Meditationspraxis gemacht werden sollte, ist die Jappa-Meditation:
Jappa-Meditationen werden in regelmäßigen
Retreats von unterschiedlichen Anbietern für erfahrene
Meditierende angeboten. Ein Beispiel ist das jährliche
Re-Man-Jappa-Retraet mit
Guru Dev Singh in Indien. Diese Form der Meditation geht zumeist
über viele Stunden und evtl. Tage, da manche Mantren
11.000 Mal rezitiert werden müssen, um das gewünschte
Ergebnis zu erzielen.
Dies ist mit sehr großen Anstrengungen
verbunden. Zugleich kann das Jappa aber auch als eine der
effektivsten Meditationsformen angesehen werden. Guru
Dev Singh nennt es die beste Methode, um weitreichende
Verbesserungen für Körper und Geist zu erreichen,
nur noch vergleichbar mit dem Weissen
Tantra Yoga das ebenfalls sehr anstrengend sein
kann.
Jap bedeutet Meditieren. Jappa ist die Meditation
der Meditation also eine endlose Schleife von Wiederholungen.
Die Praxis erzeugt Ajappa Jap die permanente Meditation,
die sich von alleine und ohne weitere Willensanstrengung wiederholt.
Durch das Mantrasingen werden die Strukturen im Gehirn beeinflusst.
Dieser Vorgang nennt sich Nam Ramodam Rasa - Das Nam
(Mantra) formt den Rasa (Gehirnsaft) und löst so Blockaden
und Muster im Gehirn auf (Quelle: Aquarian
Teacher Manual).
Dies ist freilich nur mit erprobten Mantren möglich,
die dem Ziel dienen, das Bewusstsein zu erweitern. Durch das
Mantra werden Energiemuster aus der alten yogischen Tradition
übertragen. Sie bilden den Klangstrom, das sogenannte
Naad.
Der Naad ist nicht neutral, sondern entsprechend der Tradition
beeinflusst. Wer der Tradition nicht vertraut, sollte sich
gut überlegen, ob er eine Jappa-Meditation mitmacht.
Durch das permanente Wiederholen werden Abwehrmuster durchbrochen.
Wenn es eine auf die Erhöhung des Bewusstseins ausgerichtete
Jappa-Maditation ist, bleiben die inneren Werte und die Identität
des Übenden unangetastet.
Nach einen Vortrag von Yogi
Bhajan vom 23.07.1987:
"Wenn du mit so einem Jappa beginnst passieren sechs
Dinge:
1. Du regst dich auf und gerätst durcheinander
2. Du beginnst dich zu langweilen
3 .Du wirst wütend
4. Du machst die Erfahrung des Scheiterns und fühlst
dich frustriert
5. Langsam kommst du in die Meditation hinein
6. Du lässt los und verlierst dich in Meditationen
Aus all dem bekommst du:
7. Erfahrung.
Aus der Erfahrung entstehen neuen Phasen:
8. Rasa (Gefühle, Säfte). Du empfindest das Leben
als spannend und saftig. Du bekommst ein sattes,
rundes Gefühl. Die Atmosphäre und Du selbst sind
pikant, interessant und voller Leben.
9. Entzücken
10. Du wirst freundlich
11. Du wirst demütig
12. Du wirst eitel und erhaben.
13. Du wirst anmutig und erleuchtet
(..)
Denke daran: Frustration und Zorn auf dich selbst sind Teil
des ganzen Prozesses. Der Guru gab zu dem Siri Guru Granth
Sahib Musik, damit Langeweile und Frustration Dich nicht von
deinem Web abbringen. Im höchsten Stadium der Erleuchtung
verlierst Du dein Ego und Deine Emotionen und gewinnst Disziplin.
Wenn deine Disziplin, dein Können, deine gewonnenen Fertigkeiten
stärker werden als Du selber, wirst Du nicht Gott erfahren,
sondern Spüren GÖTTLICH ZU SEIN."
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