Kundalini Yoga
Kundalini Yoga ist ein integratives System von Übungen, Atemführung und Meditation aus einer sehr alten Epoche. Die Wurzeln des Yoga lassen sich in Indien bis ins Jahr 3000 v.Chr. zurückverfolgen. Es ist ein dynamisches und kraftvolles Werkzeug um das Gewahrsein Deiner selbst und deiner Umwelt gegenüber zu erweitern und zu stabilisieren. Trotzdem sind Kundalini Yoga Übungen recht einfach zu praktizieren.
Kundalini Yoga integriert Aspekte von Hatha, Raja, Bhakti und Naad Yoga und beinhaltet Asanas (Körperübungen und - haltungen), Pranayama (Atemführung), Tiefenentspannungs-Techniken, verschiedene Meditationsformen sowie eine überraschend präzise und inspirierende Humanologie. Im Folgenden werden einige Kundalini Yoga Übungen vorgestellt und Fragen zu Kundalini Yoga beantwortet. Am effektivsten ist es jedoch, Yoga in einer angeleiteten Gruppe zumachen.
Wie die Yoga-Übungen benutzt werden
Einige Fragen zu Kundalini Yoga
Mit welchen Veränderungen ist zu rechnen, wenn ich mit Yoga anfange?
Das Körperbewusstsein wächst und Ausdauer und Konzentration nehmen zu. Das zeigt sich in einer aufrechteren Körperhaltung und einer verbesserten Wahrnehmungsfähigkeit. Außerdem verändert sich das Verdauungssystem positiv und das Immunsystem reagiert schneller und effektiver.
Wer Yoga regelmäßig übt, kann sein Leben positiv ausrichten und hat mehr Einfluss auf den eigenen Alltag. Außerdem fällt es leichter, mit Süchten aller Art klar zu kommen. Bei manchen Menschen können am Anfang Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen oder Stimmungseinbrüche auftauchen. Dies sind zumeist Reinigungsreaktionen des Körpers, die nach einer Weile wieder verschwinden.
Ist Kundalini Yoga eine Religion oder eine Sekte?
Nein, denn es gibt keine straffe Organisation und auch keine Wirkungen der Übungen, die ein solches Urteil rechtfertigen würden. Der Yogalehrerverein 3HO ist von der UN als gemeinnützige NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) anerkannt. Kundalini Yoga kann von allen Menschen gleich welcher Religion oder Weltanschauung praktiziert werden. Die Wirkungen des Kundalini Yoga entstehen aus der persönlichen Yogapraxis, nicht aber aus der Übernahme etwaiger Glaubenssätze. Kundalini Yoga wird von den Yoga Lehrern nicht als einziger, sondern als ein möglicher Weg zu mehr Gesundheit, Ausgeglichenheit und Selbstbestimmung aufgefasst und vermittelt.
Warum tragen einige Kundalini YogalehrerInnen einen Turban?
Viele Yogalehrer fühlen sich klarer und ausgeglichener wenn sie einen Turban tragen. Energetisch schützt der Turban die Nerven vor Überforderung, ebenso wie die weiße Kleidung, die die eigene Neutralität födert. Der Turban wird von einigen Sikhs als Teil ihrer Lebensführung im Sikh Dharma getragen, und manche Kundalini Yoga LehrerInnen sind Sikhs. Dies liegt in der Geschichte des Kundalini Yoga begründet, das von einem Sikh (Yogi Bhajan) in den Westen gebracht wurde.
Darüber hinaus verwenden einige Kundalini Yoga LehrerInnen, die keine Sikhs sind, den Turban im Yogaunterricht, um die positiven Wirkungen für ihren Unterricht zu nutzen.
