Zwei gegensätzliche Wege zur eigenen Entwicklung

Von Sangeet Singh.

Vor 20 Jahren hat der bekannte Geomant und Erdheiler Marco Pogacnik darauf hingewiesen, dass sich die meisten Menschen immer weiter von dem entfernen, was er „Erdbewusstsein“ nannte. Damit ist die Intelligenz und die Identität des Planeten gemeint, auf dem wir leben.
Die gegenwärtige Kultur und das Selbstverständnis der Menschen steht in einem Widerspruch zu den Bedürfnissen der Natur. Dies führt zum einen zu körperlichen Problemen, die sich als neue Krankheiten bezeichnen lassen: z.B. Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem des Körpers den Körper selbst bekämpft, den es bewohnt.


Zum anderen vollzieht sich eine mentale Veränderung, die in einer Entfremdung mit sich selbst ihren Ausdruck findet. Dies erzeugt eine ganze Reihe von psychischen Problemen, die sich individuell sehr unterschiedlich auswirken.
Sofern hier tatsächlich ein kausaler Zusammenhang besteht, lassen sich diese Probleme nicht mit den herkömmlichen Mitteln der uns bekannten Schulmedizin lösen. Unsere Gesellschaft ist geprägt von der Idee, dass sich alle Probleme mit Hilfe des rationalen Denkens lösen lassen. Intuition, innerer Magnetismus oder ganzheitliches Denken werden vernachlässigt – ja, sie müssen sogar vernachlässigt werden, um das materielle System aufrecht zu erhalten, dass sich die Menschen geschaffen haben.
Viele kommen an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft, wenn sie hier über Lösungen nachdenken. Sie sind zu festgefahren und zu intolerant, vor allem aber zu bequem, um etwas ganz neues zu Denken. Diese Bequemlichkeit ist gefährlich. Das Bewusstsein der Erde dürfte am längeren Hebel sitzen als das menschliche Kollektiv. Wenn keine Kooperation möglich ist, dann kommt es zu einem Kampf, der vom stärkeren entschieden wird.
Der russische Mystiker Gurdjeff hat dieses Problem vor ca. hundert Jahren mit einer Metapher beschrieben. Er hat das Bewusstsein der organischen Lebens auf der Erde als eine Art Nahrung bezeichnet, die der Mond benötigt, um sich zu entwickeln. Der Mond symbolisiert hierbei die Qualität der Veränderung, der Anpassungsfähigkeit und der Flexibilität. Wenn das Bewusstsein nicht ausreicht, um den Mond zu ernähren, dann werden auf der Erde Bedingungen erzeugt, die dafür sorgen, dass ausreichend Mond-Nahrung zur Verfügung steht. Statt Bewusstseins-Energie kann sich der Mond nämlich auch von der Energie ernähren, die freigesetzt wird, wenn jemand stirbt.
Die dazu gehörenden Planeten-Qualitäten sind der Jupiter und der Saturn – die dem Zeige- bzw. Mittelfinger zugeordnet werden können.
Der Jupiter symbolisiert hierbei das ganze kreative Bewusstseinspotential, das uns zur Verfügung steht. Der Saturn wird dagegen dem Lernprozess zugeordnet, der sich über Konflikte und Auseinandersetzungen vollzieht.
Beides führt zum gleichen Ziel, aber der eine Weg ist unangenehmer als der andere. Entweder wird das Ergebnis durch Krankheit und Widerstände erreicht, oder durch Bewusstsein und Flexibilität.

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