Yoga für einen Fighting-Spirit

Von Sangeet Singh.

In Zeiten der politischen Eskalation ist die innere Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich einer nötigen Auseinandersetzung zu stellen, besonders wichtig. Ein starker Kampfgeist ist nötig.

Gemeinschaft – im eigenen Umfeld oder als Weltbürger - zu leben ist nicht leicht. Nötig ist dafür eine Form von Toleranz, die sich aus einer inneren neutralen Haltung begründet. 
Neutralität lässt ein unbeschadet im Wind der Ereignisse. Sie ist eine Bedingung zum besonnenen Einzugreifen, wenn der richtige Zeitpunkt ist und nicht, wenn man von anderen dazu provoziert wird

Es ist wichtig, auf Auseinandersetzungen vorbereitet zu sein. Die Vorbereitung signalisiert nach Innen und Außen die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. 
Die Breitschaft, sich einem Kampf zu stellen, ist in den meisten Fällen ausreichend um eine Eskalation zu vermeiden. Sollte ein Konflikt unvermeidlich sein, dann ist er der Ausdruck eines Wachstumsprozesses, dem nicht ausgewichen werden sollte.

Neutralität bedeutet nicht, dass man keine Haltung einnimmt. Der Yogi kann eine klare Haltung einnehmen, und sie vertreten. Aber er identifiziert sich nicht mit dieser Haltung. Er bleibt innerlich neutral.

Die folgende Übung aus dem Kundalini Yoga ist dafür da, den Kampfgeist zu stärken:

Kriya für einen starken Kampfgeist (kann auf Mantradownload.com kostenfrei runtergeladen werden.)

Ich möchte dich einladen, diese Übung gemeinsam dezentral jeden Tag 11 Minuten zu praktizieren, und zwar über einen Zeitraum von 40 Tagen.

Weitere Anmerkungen zur Übungsreihe

Es wurde eine Mailingliste eingerichtet, um sich in diesem Zeitraum über die eigene Praxis, die eigenen Veränderungen, die sich daraus ergeben und über Ängste, Wünsche und Möglichkeiten des Engagements auszutauschen.
Hier kannst du dich dafür anmelden: Mailingliste für eine gemeinsame Yoga-Praxis

Kommentare   

 
0 # Nils 2017-10-03 20:12
Hallo :)

Ich weiß nicht, ob ich die Übung richtig verstehe. Ist die Bewegung der Hüfte wie beim Hula Hoop, also von oben auf den Körper betrachtet, ein Kreis? Ich frage, weil es keinen Teil der Wirbelsäule gibt, der dabei schmerzt (ok, ich habe die Übung auch noch nicht mehrere Minuten gemacht). Es zieht nur in der Leistengegend (so wie beim Spagat), wenn ich breitbeinig eine Bewegung wie beim Hula Hoop mache.
Soll die ganze Mula Bhanda angewendet werden?

Viele Grüße,
Nils
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0 # Sangeet S. 2017-10-19 11:00
Ein Hula Hoop würde ich so verstehen, dass die Hüfte sich bewegt, wie wenn man einen Reifen mit der Hüfte dreht. Die Übung ist aber so, dass der ganze Oberkörper gekreist wird.
Die Wirbelsäule bleibt also steif, bis auf den untersten Teil.
Ja, die ganze Zeit sollte ein leichtes Mula Bhanda gezogen sein.
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