Der innere sichere Ort: Yoga bei Angst und Unsicherheit

Von Sangeet Singh.

Es gibt keine Sicherheiten mehr - das ist eine Grundlehre des gegenwärtigen Zeitgeistes. Insofern macht es auch wenig Sinn, das eigene Leben an das Bedürfnis nach Sicherheit auszurichten. Diese oftmals schmerzhafte Erkenntnis kann nur derjenige für sich annehmen, der sich nicht mehr von äußeren Umständen leiten lässt, sondern eine eigene "innere Sicherheit" etabliert hat. Diese Sicherheit benötigt einen „sicheren Ort“ in sich selbst. Dieser sichere Ort ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Es lohnt sich, danach zu suchen.

Die äußere Sicherheit gilt als eine Voraussetzung, um die innere Sicherheit entwickeln zu können – die gilt zumindest für Kinder. Sie benötigen einen Referenzpunkt oder ein Umfeld, dass es Ihnen ermöglicht, Selbstvertrauen und das Gefühl von Geborgenheit zu etablieren. Erwachsene sollten diesen Punkt in sich selber finden können. In Zeiten von Krisen ist es allerdings sehr schwierig, die eigene innere Sicherheit zu behalten. Sie können aber auch einen Ansporn bieten, um die eigene innere Entwicklung zu beschleunigen.

In ruhigen Zeiten sollte eine ausreichende Vorarbeit geleistet werden, um sich für stürmische Zeiten zu wappnen. Die innere Sicherheit ist die einzige Möglichkeit, um schwierige Verhältnisse in Umbruchzeiten durchzustehen, und in eine Ära des Wohlstands und Friedens zu überführen. Mit Hilfe von Kundalini Yoga kann zunächst eine Tür zur eigenen Selbstwahrnehmung aufgemacht werden. Neue Dimensionen der Selbsterkenntnis tun sich auf, die vorher nicht erkennbar waren. Nach mancher Yogastunde sind einige Teilnehmer wie berauscht von ihrer Existenz. Andere sind fasziniert und schockiert zugleich, dass sie so lange durchs Leben gegangen sind, ohne sich die Tiefe ihrer Wahrnehmungsfähigkeit bewusst zu sein.
Die neuen Erkenntnisse haben auch praktische Auswirkungen. Bisher blockierte Lebensenergie beginnt zu fließen. Das Niveau der eigenen Möglichkeiten steigt an.
Hier liegen die Quellen der inneren Sicherheit. Um sie anzuzapfen bedarf es allerdings mehr als die Aktivierung der Lebensenergie.

In einem mehrjährigen Prozess der eigenen Entwicklung wird der Blick nach innen verfestigt, um einen dauerhaften Anker bilden zu können. Dieser feste Anker wiederum ist ein Paradoxon - einerseits strebt der Mensch nach innerer Befreiung, andererseits gibt es das unmittelbare Bedürfnis nach einer festen Grundlage, nach einer Basis, die nicht in Frage gestellt werden kann. SO wohltuend eine solche Basis auch ist, ist sie doch zugleich eine Einschränkung der eigenen Freiheit.
Die Basis ist in in einer bestimmten Phase der inneren Entwicklung eine Voraussetzung, um weiter wachsen zu können. Sie existiert auf der körperlichen, mentalen und energetischen Ebene und kann auch numerologisch definiert werden.

Auszug aus dem Basistext "Der innere Sichere Ort", der bei mantradownload.com runtergeladen werden kann.

 

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