2017 – Ein Übergang zum Wassermann-Zeitalter

Von Satsimran Kaur.

Als Yogi Bhajan in den 70er-Jahren über die Veränderungen sprach, die der Übergang vom Fische- zum Wassermannzeitalter mit sich bringen würde, dachte ich, dass er übertreiben würde.
Wir, die wir Kundalini-Yoga praktizierten oder auf andere Art unser Bewusstsein erforschten, merkten, dass sich das Bewusstsein insgesamt ändern würde. Wir freuten uns darauf und waren Hoffnungsvoll. Wir taten uns mit Gleichgesinnten zusammen und richteten unser Leben nach diesen Veränderungen aus. Was wir damals nicht mitbedachten war, dass die übrigen Welt dabei nicht mitzog.



Ich frage mich heute, ob wir damals tatsächlich so naiv waren zu glauben, dass der Bewusstseinswandel einfach so über Nacht geschehen würde? Falls wir das taten, hätten wir es besser wissen müssen. Wir wissen, dass alles einen Gegenpol besitzt (wo Licht ist, da ist auch Dunkelheit). Wir haben uns aber nicht vorstellen können, dass es eine solch trennende Polarität geben kann, wie wir sie jetzt zwischen uns und unseren Freunden und Nachbarn erleben. Es ist weder schlecht noch gut. Es ist, wie es ist.

Das Iahresende ist immer eine Zeit, während der man das vergangene Jahr Revue passieren lassen und auf die Verheißungen des neuen Jahres blicken kann. Dieses Mal ist es für uns, die wir in den USA leben, eine ungewöhnliche Zeit. Die große Polarität innerhalb unserer Kultur bewirkt eine Veränderung. Wir spüren in uns Ängste, Verwirrung und Wut und nehmen diese Gefühle auch in den Menschen um uns herum wahr. Es fühlt sich an, als ob würden wir unerforschtes Gelände betreten.
Es ist ganz egal, wen wir zum Präsidenten wählten. Dies ist die Zeit zwischen den Zeitaltern.

Diese Gefühle sind nicht nur auf die USA begrenzt. Wir können sehen, dass Veränderungen überall auf der Erde geschehen. Regierungen ändern sich, die Wirtschaft wandelt sich, es gibt demographische Veränderungen und den Klimawandel. Diese Veränderungen ängstigen sogar die Menschen, die sich nach Veränderung sehnten, denn Veränderung an sich macht Angst. Einige Menschen hatten sich den Wechsel herbei gesehnt und sind trotzdem nicht vorbereitet bzw. haben diese Art der Veränderung nicht voraus gesehen.

Also Yogis, was wir machen? Es ist Zeit, um uns körperlich, geistig und spirituell zu vereinen. Das tun wir, indem wir unsere persönliche, spirituelle Praxis verstärken und unseren Geist nutzen, um wahrzunehmen, welche Handlungen vonnöten sind, um dem größeren Ganzen zu dienen. Wir segnen jeden, um Wohlstand und Gleichgewicht in unser Leben zu bringen. Es ist Zeit über unsere Ängste hinauswachsen und uns auf unsere Stärken und auf unseren neutralen Geist zu fokussieren. Es ist Zeit, unsere Praxis weiterzuführen und alles loszulassen, was uns schwächt. Wir sollten unsere Intuition nutzen, um unsere Vision zu schärfen. Wenn wir Veränderung wollen, dann lasst uns mit den Handlungen beginnen, die diese Veränderungen bringen.

Lasst uns Frieden, Liebe und Verständnis in unsere Herzen bringen, um den Frieden in uns und außerhalb von uns zu erfahren und um harmonisch mit allen Wesen unseres Planeten zu leben.

Segen, Liebe und Gebet,
Satsimran Kaur
www.whitetantricyoga.com

Englisches Original (PDF)

 

Kommentare   

 
0 #4 Annelie 2017-07-16 22:52
:lol: schön dass ihr so viel "langen Atem " bewiesen habt..
denn euren ATEM braucht die Welt..und wir alle ;.)
LIEBE ohne Bewertung ist ein ( oder das) ZIEL..we will see...
Die Zukunft ist unser---- ;-)
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+1 #3 Guru Amrit Kaur 2017-02-15 18:06
Mahan Deva Singh ich möchte dir für Deinen Beitrag danken.Du hast mir aus dem Herzen gesprochen auch ich finde es sehr wichtig nicht für alles was wir zu geben haben Geld zu verlangen .Yogi Bhajan hat soga reindeutig gesagt wir sollten nicht vom Yogaunterricht alleine leben sondern noch ein zweites Standbein haben. Yogi Bhajan hat z. B. mit Antiquitäten gehandelt und damit Geld verdient.Spirit uell sein heißt für mich unter anderem sich von der Habgier frei zu machen und wie eine Lilie auf dem Feld zu leben im besten Fall!I I am the light of my soul I am bountifull (das haben wir übersetzt mit Ich gebe gern!)blissfull and beautyfull..... Sat Nam Guru Amrit Kaur aus Hamburg
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+1 #2 Uwe Mahan Deva Singh 2017-01-14 19:35
Alle Veränderungen brauchen Zeit, Zeit und nochmal Zeit. Es gibt nichts Trägeres im Universum, als das menschliche Bewußtsein!, eine Aussage, bei der unsere 4 inzwischen erwachsenen Söhne immer noch stöhnen. :-) Die Gemeinschaft
Gleichgesinnter ist sicherlich ein erstrebenswerte r Raum der Verständigung, ja auch der Erholung vom, uns umgebenden, Alltags"wahnsin n". Der wichtigste Beitrag von uns ist jedoch die Wirkung in die Gesellschaft hinein. Wir, die wir die eine oder andere Einsicht oder Erfahrung auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene machen durften, haben die Pflicht, diese mit so vielen Menschen zu teilen, wie wir erreichen können. Nur so bestimmen wir die Veränderungen mit und sind ihnen nicht ausgeliefert. Bei Dante heißt es in der "Göttlichen Komödie" sinngemäß": Der heißeste Platz in der Hölle ist für die reserviert, die in Zeiten größter moralischer Krisen ihre unbedingte Neutralität
bewahren. (An "Hölle" glaube ich nicht!!) Natürlich ist hier nicht der neutrale mind gemeint. Aber- sich nicht den vielen Menschen um uns herum zu widmen, nur weil sie vielleicht noch nicht so weit sind, in unseren Unterricht zu kommen; sich in der Yoga- Stunde nicht auch die Zeit für die Vermittlung von Kenntnissen von Alternativen zu nehmen; sich jede zusätzliche Information, die über die "normale" Unterrichtsstun de hinausgeht, in einer, extra zu bezahlenden,
persönlichen Beratung und nur da zu geben- das ist für mich
schändlich. wir sind vom Universum mit dem Kundalini- Yoga so reich beschenkt worden. Manche von uns haben sich Wissen über Klänge, Kräuter, Massage, gesunde Lebensweise und, und, und angeeignet und teilen es nicht, sondern machen es zu Geld. Warum? Energie muß fließen!
Aber wir bestimmen, welche Energie es sein soll. Geld ist nur eine Form von Energie. Wollen wir aber ewig daran festhalten? Was ist mit Herzensenergie, Liebe, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Verbundenheit, Spiritualität? Alles keine "lohnende" Energie? Es läßt sich trefflich über den Mangel an Einsicht unserer Mitmenschen, über ihr noch
nicht entwickeltes Bewußtsein philosophieren. Aber die Antwort eines Christoph Müller steht exemplarisch für die Reaktion all derer, die wir mit unserem Mangel an Empathie
abstoßen. Wir haben ihn nicht umarmen, nicht mitnehmen, nicht überzeugen können. Seine Antwort steht für unser aller Versagen und da schließe ich mich ein. Auch wir sind manchmal schwach. Stehen wir dazu. Auch wir sind immer noch nur Suchende, Pilger, Wanderer. Auch wir sind Menschen, so wie alle anderen. Was wir aber haben und mit allen teilen können, ist unsere Yoga- Praxis UND unsere
Mitmenschlichkeit, unser Wissen UND unser Nichtwissen, unseren Willen diese Welt zu ändern UND UNS ZU ÄNDERN. Ein neues Zeitalter hat begonnen. Es dauert 2000 Jahre+/-.
Wir haben das Privileg, den Samen zu legen. Welche Bäume daraus wachsen, werden wir aus einer anderen Dimension und sehr viel später sehen. Die "Mühen der Ebene"(B.Brecht ) warten. Welch schöne Aufgabe.
SAT NAM
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0 #1 Christoph Mueller 2017-01-13 15:36
Ja, es ist alles richtig.
Allerdings habe ich für mich beschlossen: Mit den esoterischen Begründungen für eine menschen- und schöpfungsfreun dliche Ethik sowie für spirituelle Ziele will ich nichts mehr zu tun haben, insbesondere nicht mit Astrologie und Numerologie.
Man kann auch Richtiges sagen, ohne dafür den Aquarius oder entsprechende "Synchronizität en" verantwortlich machen zu müssen.
Shalom, Pax vobiscum, Om Shanti, Salam aleikum!
sagt
Christoph Müller
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