Der wissenschaftliche Nachweis für die Existenz von Meme

Von Sangeet Singh.

Ein Mem ist ein „Informationsteilchen“, das in Materie - z.B. in Wasser oder im Körpergewebe – eingespeichert ist.

Das Wissen über Meme ist alt, aber verschüttet. Dies hat mit der besonderen Fähigkeit des menschlichen Gehirns zu tun. Dieses kann Meme bilden und beeinflussen und dadurch wird das Forschungsobjekt Mem selber zu einem Mem, und variiert sich entsprechend den individuellen Vorstellungen und Grundannahmen.

Viele moderne Heilverfahren aus der Alternativmedizin beruhen auf Meme. Die Zeit für einen wissenschaftlichen Nachweis scheint reif zu sein.

Durch die Interaktion mit dem menschlichen Bewusstsein fällt es schwer, Meme experimentell nachzuweisen. Wer Bewusstseinstechniken wie Yoga und Meditation praktiziert, merkt zumeist intuitiv, wie Meme unsere Realität beeinflussen. Mehr und mehr Menschen wird bewusst, dass sie auf die innere Balance ihrer eigenen Meme im Körper angewiesen sind.

Meme sind unsichtbar. Ihr Einfluss auf den uns vollzieht sich zumeist unbewusst. Aus diesem Grund ist die Existenz der Meme für rein rational veranlagte Personen nicht so leicht nachvollziehbar. Viele lehnen die Vorstellung ab, von subtilen Informationen beeinflussbar zu sein. Für sie ist es attraktiver, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass Meme nur dann eine Wirkung haben, wenn man an sie glaubt.
Aber so einfach ist es nicht. Meme spielen für die Kommunikation der eigenen Körpersysteme eine wichtige Rolle. Und sie sind von äußeren Faktoren beeinflussbar, die unabhängig davon wirken, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Unsichtbar wie Bakterien

Die Situation ist vergleichbar mit der Entdeckung der Krankheitskeime. Bis sie im Jahre 1876 nachgewiesen wurden, konnten sich die wenigsten Menschen vorstellen, dass es unsichtbare krankmachende Lebewesen gibt, die sich vermehren können. Ein neues Phänomen, dass den eigenen Alltag beeinflusst, wurde grundsätzlich mit Skepsis begegnet. Rudolf Virchow (1821-1902) war an der Entdeckung der Keime durch Robert Koch beteiligt und gilt heute als einer der Gründer der Schulmedizin. Zunächst aber wurde seine streitbare Zeitschrift „Medizinische Reform“ 1849 in Preussen verboten und er musste mehrere Jahre nach Würzburg in die Emigration gehen.

Die damalige neue Erkenntnis von den Keimen sorgte für eine medizinische Revolution. Mit einem Schlag ergaben sich eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten, um mit bis dahin unheilbaren Krankheiten umzugehen.
Ähnlich könnte es sich mit den Memen verhalten.
Dadurch, dass sie mit dem menschlichen Bewusstsein interagieren, lassen sie sich nur schwer fassen. Mit den derzeitigen physikalischen Mitteln können sie nur indirekt nachgewiesen werden, z.B. mit Tropfen-Bildern oder mit dem zelluläres Gedächtnis. Aber auch her bleibt ihnen die Anerkennung der Naturwissenschaften bisher verwehrt, weil der menschliche Geist als Störfaktor zu unberechenbar ist, um skalierte Ergebnisse zu erzielen.

Der Nachweis, dass Meme existieren, muss noch erbracht werden. Es gibt allerdings zahlreiche wissenschaftliche Studien, die genau darauf hindeuten. Einzeln betrachtet ist unklar, ob so unterschiedliche Phänomene wie Homöopathie und das Singen von Klangstrukturen wie Mantras eine gemeinsame Grundlage heben könnten. Aber wenn man die Studien vergleicht und miteinander in Beziehung setzt, gibt es kaum einen Zweifel, das Meme in Materie vorhanden sein müssen, und beeinflussen und von uns beeinflusst werden können.

Einige wissenschaftliche Studien, die die Meme-Hypothese bestätigen, sind folgende: