Meme – wie dein Bewusstsein die Welt informiert

Von Sangeet Singh.

Die Meme-Theorie, die der Molekularbiologen Richard Dawkins 1976 vorgestellt hat, bietet Hinweise über eine subtile Informationsebene (nicht nur) im menschlichen Körper.

Das Mem leitet sich aus dem Begriff Gen ab. Während die Gene Erbinformationen speichern, speichern die Meme kulturelles Wissen. Dawkins fand zahlreiche Analogien zwischen den Genen und den Memen in Bezug auf Aufbau/Struktur und Fortpflanzung bzw. Verbreitung.
Bei Wikipedia steht dazu: „Ein Mem bezeichnet einen einzelnen Bewusstseinsinhalt, der durch Kommunikation weitergegeben und damit vervielfältigt werden kann. Dies trägt zur soziokulturellen Evolution bei.“

Heilung durch Meme

Von Sangeet Singh.

Die sanfte Medizin versucht, durch äußere Stimulanzen die inneren Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Sie geht davon aus, dass der Mensch grundsätzlich gesund ist. Aber die Gesundheit wird manchmal überlagert.
Die Stimulanzen der alternativen Medizin sind Informationsträger. Es geht darum, eine Informations-Verirrung zu beenden, die im Körper Krankheiten auslösen kann. Auf dieser Basis arbeitet die Homöopathie oder die Bach-Blütentherapie ebenso wie die Bioresonanztherapie oder die Osteopathie.
Kritiker bemängeln, dass diese Methoden keine Wirksamkeitsnachweis erbringen können, wie es bei Wirkstoffen der Fall ist, auf die der Organismus unmittelbar reagiert. Sie übersehen, dass es in zahllosen Bereichen der Biologie, Chemie und Physik Nachweise über Informationsübertragung geführt werden, deren Mechanismus noch im Dunklen liegt.

Der wissenschaftliche Nachweis für die Existenz von Meme

Von Sangeet Singh.

Ein Mem ist ein „Informationsteilchen“, das in Materie - z.B. in Wasser oder im Körpergewebe – eingespeichert ist.

Das Wissen über Meme ist alt, aber verschüttet. Dies hat mit der besonderen Fähigkeit des menschlichen Gehirns zu tun. Dieses kann Meme bilden und beeinflussen und dadurch wird das Forschungsobjekt Mem selber zu einem Mem, und variiert sich entsprechend den individuellen Vorstellungen und Grundannahmen.

Wissenschaftliche Studien zu Meme

Von Sangeet Singh.

Vererbung von Eigenschaften ohne Gene

In der Genetik gab es in den letzten Jahren eine Reihe von verblüffenden neuen Erkenntnissen. Ein ganz neuer Forschungsbereich ist entstanden, der sich mit den Umwelteinflüssen auf die Vererbung beschäftigt: die Epigenetik. Frühere Evolutionsmodelle, die seit Jahrzehnten keine Rolle mehr gespielt haben, wurden wieder hervorgeholt, darunter der Lamarckismus, der von einer Informationsebene der Vererbung ausgeht, die von äußeren Faktoren abhängt.

Was bringt die Information in das Wasser?

Von Sangeet Singh.

Wir sollten nicht in die Falle polarisierenden Weltanschauungen geraten, wenn wir über die Wirkung von Energie-Produkten und Wasser-Energetisierung sprechen. Informationsübertragung durch Formen und Symbole funktioniert. Wieso es funktioniert ist eine komplexe Angelegenheit und seit vielen Jahren ein Streitpunkt zwischen zwei gesellschaftlich aktiven Gruppen.

Was wie ein Widerstreit zwischen Fakt und Gefühl aussieht ist in Wirklichkeit ein politischer Konflikt zwischen zwei Weltbildern, die sich gegenseitig ausschließen. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach einer Welt mit klaren rationalen und materiell greifbaren Umständen, eine Art kulturellen Konservatismus.
Auf der anderen Seite steht die Vorstellung von Gott oder einer gottähnlichen Kraft, die allem zugrunde liegt und der man nicht zu widersprechen braucht – einer Art endgültigen Wahrheit in allem.
Beides führt uns nicht weiter, wenn wir das Phänomen der Einspeicherung von Informationen in Wasser verstehen wollen.

Weiterlesen: Herzlotus.de

Meme in der Homöopathie

Von Sangeet Singh.

Eine Person, die der tiefsten Überzeugung ist, dass potenzierte Arzneimittel wirkungslos sind, dürfte in der Lage sein, die Meme löschen, wenn sie damit in Berührung kommt. Wer diesen Mechanismus nicht kennt, wird zwangsläufig annehmen, dass es sich bei der Wirksamkeit des Wirkstoffes nur um einen Placebo-Effekt handeln kann.

Weiterlesen: homöopathie-muenchen.de

Meme und Selbstwahrnehmung

Von Sangeet Singh.

Yogi Bhajan prägte 1999 in einem Vortrag den Begriff des „innere Internets“. Es sollte sich demnach gleichzeitig mit dem äußeren Internet entwickeln, damit wir der technischen Entwicklung stand halten können.
Es geht bei diesem Internet nicht um rational darstellbare Informationen sondern um die Inhalte, die unseren Bewusstsein zur Verfügung steht. Diese müssen in Balance und Ausgeglichenheit zueinander gebracht werden, damit wir gesund bleiben.

Ein Jahr später führte er dann den Begriff des „Self-Sensory System“ ein, des Systems der Selbstwahrnehmung. Dabei geht es darum, die eigene Wahrnehmung als Anker und Motor für Zufriedenheit und Selbstbestimmung zu nutzen.
Yogi Bhajan unterrichtete zahllose Yoga-Übungsreihen und Meditationen, die dabei helfen können, dass Self Sensory System zu entwickeln. Er nannte diese Art von Yoga Kundalini Yoga.

Nach bis zu 20 Jahren täglicher Praxis dieser Yogaform wurde einigen Yogis nach und nach deutlich, welche Art von Technologie er gemeint hat, als er das System der Selbstwahrnehmung erläutert hatte.

Die Selbstwahrnehmung ist geprägt von Meme. Dies sind Informationsteilchen, die von unserem Gehirn verarbeitet und verbreitet werden. Unser Bewusstsein kann selber Meme abspeichern, und das macht es immer, wenn es eine Erfahrung verarbeitet. Meme sind

  • in Materie, in Ritualen und Symbolen eingespeichert.
  • über das Potenzierungsverfahren in der Homöopathie als Heilmittel nutzbar.
  • durch „informiertes Wasser“ übertragbar.
  • als biodynamische Präparate im anthroposophischen Landbau im Einsatz
  • der Wirkungsmechanismus des Yoga.

Das Self-Sensory System gibt uns die Möglichkeit, die eigenen Meme von den Meme anderer zu filtern. Dadurch erlangen wir ein uneingeschränktes Potential an Selbstbestimmung.

„Ein System der Selbstwahrnehmung wird sich entwickeln, ein neues System, in dem die einzelnen Individuen sich selbst als vollständig empfinden werden. Kommunikation wird eine ungeheure Bedeutung erlangen.“ Yogi Bhajan, am 01.08.2000

Warum wurden Meme bisher nicht entdeckt?

Warum diese Art von Informations-Speicherung bisher nicht beschrieben worden ist, kann eine ganze Reihe möglicher Ursachen haben, die mehr oder weniger plausibel sind.

  • Es fällt unmittelbar ins Auge, wie umfassend Meme in der Symbolsprache von Religionen eingesetzt werden. Meme binden die Gläubigen an ihre Religion, ohne dass es diesen bewusst ist. Im Zuge der Aufklärung vor 200-300 Jahren war es nötig, sich von dem Allmachtsanspruch der Kirche zu lösen. Zu diesem Zweck wurden alle Wirkmechanismen, die mit dem menschlichen Bewusstsein zusammen hängen, in Frage gestellt. Dies verschaffte den Aufklärern die nötige Unabhängigkeit, um den Naturwissenschaften der Weg zu ebnen. Sie entwickelten dabei allerdings auch einen Abgrenzungsreflex gegenüber Phänomenen, die keinen nachweisbaren, mechanischen Hintergrund haben. Die Erkenntnis über Meme und deren Beeinflussung durch das menschliche Gehirn blieben dabei auf der Strecke.
  • Viele Menschen wissen, dass es Informationen gibt, die sich über Materie, Energie oder Symbolik speichern und abrufen lassen. Was bislang fehlte ist ein schlüssiges Konzept, das die Polarität zwischen Mystik und Religion auf der einen Seite und wissenschaftliche Rationalität auf der anderen Seite verbinden kann.
  • Ein Schlüssel zum Abrufen der immateriellen Informationen ist das Bewusstsein. Es stellt sich während des Abrufens oftmals selber ein Bein und manipuliert die Ergebnisse. Dies würde erklären, wieso zahllose Methoden der subtilen Informations-Übertragung wie z.B. die Homöopathie so schlecht wissenschaftlich nachweisbar sind.
  • Die Meme sind so allgegenwärtig, dass sie von uns die meiste Zeit übersehen werden – wie der berühmte Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sieht. Wir schwimmen in einem Meer aus Meme, ja unsere eigene Identität besteht aus eben diesem Meer. Deshalb merken wir nicht, worin wir schwimmen.

Etwas zu erkennen, aus dem man selber besteht, ist eine der größten Herausforderungen überhaupt.

Über diese Webseite

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Daraus folgend entstand 2008 das Webshop-Projekt www.mantradownload.com, das der Weitergabe der Grundlagentechnologie (Mantras, Übungsreihen und Basistexte) für eine umfassende Yogapraxis dient.

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Ziel von YOGA INFOS ist es, die Synthese aus Kundalini Yoga, Selbstwahrnehmungssystem und gesellschaftlichem Engagement einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Sangeet Gill