Individuelles Zeitempfinden: Was ist das Tempo des Menschen?

Von Sangeet Singh.

Hier gibt es eine individuelle Antwort, die bei jeden unterschiedlich ist und eine kollektive. Der Mensch richtet sich an Zyklen aus, die mit der Art und Weise zusammenhängen, wie das körpereigene Energiesystem mit dem stofflichen Körper zusammenspielt. Einen großen Einfluss hat dabei der Lauf unseres Planeten sowie der restlichen Himmelskörper. Dieser Einfluss ist von den Yogis erforscht worden und wird im folgenden kurz vorgestellt.

Yogi Bhajan erläuterte den Einfluss von drei zentralen Lebenszyklen (alle 7, 11 und 18 Jahre) sowie den monatlichen Einfluss der Mondpunkte.
Der Einfluss dieser Zyklen mag für jeden Menschen unterschiedlich sein, aber niemand wird sich diesem Einfluss entziehen können. Dies führt dazu, dass wir mehr oder weniger sanft daran erinnert werden, dass wir geboren sind um und zu entwickeln. Wenn wir uns dieser Entwicklung verweigern, nimmt die Welt uns mit Hilfe von Krankheiten aus dem Spiel. Um das zu verhindern ist es sinnvoll, die Zyklen zu kennen und sich darauf einzustellen.

Die Zyklen können als Bereicherung und Herausforderung betrachtet werden, die dem Leben Würze geben. Trotzdem sollten die hier beschriebenen Zyklen und Zeitpunkte des Übergangs nicht zu starr aufgefasst werden. Sie sind Anhaltspunkte, die uns bereichern und festigen können. Letztendlich geht es im Yoga darum, mehr und mehr zu sich selber zu finden. Das Wissen der äußeren Einflüsse ist dabei ein Wegweiser, der aber auch manchmal den Weg versperren kann.

Das Tempo des Menschen richtet sich zuallererst an seiner Lebensspanne aus. Bei Tieren ist es genau so. Die Eintagsfliege macht ihre Erfahrungen an einem Tag, entsprechend ist ihr Tempo. Ca. zwei Jahre stehen Mäuse zur Verfügung und 16 Jahre Katzen und Hunde. Entsprechend schnell ist ihre Atem-Frequenz. 

Wie alt ein Wesen wird scheint tatsächlich von der Geschwindigkeit der Atemfrequenz abzuhängen. Menschen atmen im Mittel 18 mal pro Minute (Yoga-Praktizhierende verringern diesen Wert normalerweise im Laufe der Zeit auf 8 mal pro Minute), das sind 1080 Mal pro Stunde und 25.920 Mal pro Tag. Die Zahl 1080 korrespondiert mit der Anzahl der Elemente im Universum (laut der yogischen Schriften 108). Und genau 25.920 Jahre dauert ein Zeitalter des Planeten Erde (siehe: Wassermannzeitalter), das sich an der Äquinoxen-Drehung orientiert.

Das Standart-Alter beim Menschen wurde von den Yogis ebenfalls anhand der Äquinoxen-Drehung der Erde bestimmt und beträgt 72 Jahre (72 Jahre x 360 Grad = 25.920 Jahre). Das entspricht einem Grad Drehung in diesem Erd-Zyklus.
Eine Rolle spielt auch die Umlaufbahn des Saturn um die Sonne, die 63 Jahre dauert. Der Saturn symbolisiert unsere karmischen Verwicklungen. Zwischen dem Alter von 63 und 72 sollten diese Aufgelöst werden, um für den Tod bereit zu sein.

Das individuelle Zeitempfinden hat außerdem mit dem eigenen Alter zu tun. Je älter wir werden, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Dies ist ein psychologischer Effekt. Für einen Einjährigen ist ein Jahr ein ganzes Leben. Für einen siebzigjährigen ist es eben nur ein Siebzigstel.

Unabhängig davon hat Yogi Bhajan davon berichtet, dass sich die Frequenz des elektromagnetische Feld der Erde beschleunigt. Dadurch wird das Empfinden von Realität beeinflusst. Die Zeit scheint schneller zu vergehen als früher.

Kommentar schreiben

Schön, dass du auf unserer Webseite Kommentare hinterlassen willst.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Sicherheitscode
Aktualisieren