Impfungen und Kundalini Yoga

Von Gurupal Singh Dreyer.

Als Kundalini Yoga Lehrer ist man sehr eng verbunden mit den gesundheitlichen Nöten und Problemen seiner SchülerInnen und wird, gerade in Zeiten der Unsicherheit, oft konsultiert, manchmal quasi als letzte Instanz weil Medien und Medizinsysteme immer mehr in Frage gestellt werden.

Aus diesen Gründen ist es wichtig hier, aus dem Blickwinkel einer yogischen Gesundheitslehre, praktikable Antworten geben zu können. Dabei ist zu beachten, dass wahrscheinlich nur sehr wenige YogalehrerInnen mit den physiologischen und pharmazeutischen Details selbst vertraut sind.
Jeder Mensch kann nur selber die Verantwortung für sein Handeln (Therapieauswahl, Impfentscheidung, Medikamenten/Heilmittelwahl usw.) übernehmen. Die Entscheidung für oder gegen eine Maßnahme (z.B. eine Impfung) kann nur mit allen Konsequenzen vom Betroffenen selbst unternommen werden. Aus yogischer Sicht können nur Informationen gegeben werden und dazu angeregt werden, Argumente beider Seiten differenziert zu studieren.
Genau dies ist jedoch ein schwieriger Punkt. Meist haben die Menschen keine Zeit oder lassen sich von Ängsten, Medien, auch Medizinern zu einer schnellen Entscheidung drängen oder wollen ihre Verantwortung abgeben.
Auf diese Ebene kann das Yoga positiv einwirken. Es gibt im Kundalini Yoga sehr viele gute Möglichkeiten erst einmal Ruhe und Selbstbewusstsein aufzubauen, einen neutralen Geisteszustand zu befördern, damit eine bewusste und kritische Auseinandersetzung mit diesen Dingen überhaupt möglich wird.