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Begriffserklärungen

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3HO

Kundalini Yoga Lehrerverein. 3HO Deutschland bietet Einzel- und Gruppenunterricht, LehrerInnenausbildungskurse, Fortbildungen, Seminare, Yogacamps, Vorträge und Beratung in vielen Städten Deutschlands an. Webseite: www.3ho.de, Internationale Webseite: www.3ho.org

 

 

Bewusstsein

Es werden drei Arten von Bewusstsein unterschieden: 1. das Trance-Bewusstsein - unser tierisches Selbst, 2. der Zeuge - unser steuerndes Selbst, 3. das Über-Bewusstsein - unsere Intuition. Die drei Bewusstseinsarten sollten in folgendem Verhältnis zueinander stehen: 1. 10%, 2. 30%, 3. 60%. Wenn Menschen als Gruppen zusammen kommen, entsteht Gruppenbewusstsein.

 

 

Chakren

(=drehendes Rad) Zentrale Energiezentren im menschlichen Körper. Es gibt 7 Chakren, die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind. Im Kundalini Yoga ist auch noch das 8. Chakra bekannt, das der Aura des Menschen entspricht.

Jedes Chakra hat eine spezifische Qualität und steht mit den benachbarten Körperdrüsen in Verbindung.

 

 

Drittes Auge

Das Dritte Auge befindet sich beim Menschen auf dem Punkt genau zwischen den Augenbrauen. Es ist ein häufig benutzter Konzentrationspunkt. Dadurch wird die Hirnanahangdrüse stimuliert, die für die Intuition des Menschen eine wichtige Rolle spielt. Das Dritte Auge ist das 6. Chakra im Energiesystem des Menschen.

 

 

Gurdwara

Der Sikh-Gottesdienst heißt Gurdwara. Dies ist ein Ritual, das aus Mantragesängen und Gebeten besteht. Der Höhepunkt ist die Lesung aus dem Siri Guru Granth Sahib, dem heiligen Buch der Sikhs, das die Quelle der Lehren des Kundalini Yoga beinhaltet. Kundalini Yoga kann allerdings auch praktiziert werden, ohne mit dieser Quelle in Kontakt zu kommen.

 

 

Kundalini

Der Mensch besteht nicht nur aus Fleisch und Blut, sondern ist vor allem ein Energiewesen. Man nennt im Yoga die einem Menschen zur Verfügung stehende Energie seine Kundalini-Energie. Da sie selten vollständig genutzt wird, wird sie in der Wissenschaft des Yoga oft bildlich als aufgerollte, schlafende Schlange dargestellt und bedeutet wörtlich übersetzt ‚die Locke im Haar des Geliebten'. Wenn wir anfangen, uns lebendiger, unternehmungslustiger und voller Lebensfreude zu fühlen, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Kundalini-Energie erwacht ist. Kundalini Yoga, wie andere Yogaformen auch, ist ein guter Weg, diesen Prozess behutsam zu unterstützen. Unter Erleuchtung wird der Zustand verstanden, in dem die Kundalini-Energie ganz erwacht ist. Der Mensch empfindet dann ein tiefes Glücksgefühl in der Einheit mit dem Ganzen.

 

 

Jap Ji

Das Jap Ji ist ein langes Gebet, das von Guru Nanak vor 500 Jahren überliefert wurde. Hier werden die wichtigsten Yoga-Mantren genannt, die im Kundalini Yoga benutzt werden. Das Jap Ji bildet dern Anfang des Heiligen Buchs der Sikhs, dem Siri Guru Grant. Es wird von den Sikhs jeden Morgen vor dem Sadhana rezitiert.

Hier findet sich eine PDF-Datei mit dem Jap Ji in einer Deutschen Übersetzung: http://www.yogahoheluft.de/fileadmin/Jap_Ji_Sahib_Deutsche_UEbersetzung.pdf

Artikel zum Japji Sahib von Guru Nanak

 

Mantra

Siehe den Text. Was ist ein Mantra?

 

 

Meditation

Der Mensch ist hilflos: Er besitzt keine Klauen und er hat keine scharfen Zähne um sich zu verteidigen. Der einzige Schutz des Menschen ist es, die Dinge zu erkennen, bevor sie passieren um sich aus gefährlichen Situationen heraushalten zu können. Die eigentliche Fähigkeit des Menschen ist die Intuition. Intuition kommt aus dem meditativen Geist. Was bedeutet meditativer Geist? Meditation - Pratyahara: Kontakt und Synchronisation (Kontakt mit Gott, Synchron zur Energie der Schöpfung). Meditation reinigt den Geist und kann schlechte Gewohnheiten aufbrechen (Siehe auch: Individuelle Meditation).

 

 

Mudra

(=Versiegeln, Verschließen) Besondere Handhaltungen, die im Yoga eingesetzt werden, um den Energiefluss zu beeinflussen. Wenn die Finger gestreckt, gekreuzt und eingezogen werden oder sich gegenseitig berühren, werden bestimmte Qualitäten, Emotionen oder Zustände des Körpers und des Gehirns ausgelöst oder stimuliert.
Daumen= Ego;
Zeigefinger= Jupiter, bdeutet Expansion und Weisheit;
Mittelfinger= Saturn, steht für Verantwortung und Mut;
Ringfinger= Sonne bedeutet Energie, Gesundheit und Vitalität;
kleiner Finger= Merkur, steht für Kommunikation.

 

 

Nadis

Subtile Energiekanäle, durch die das Prana (=Lebensernergie) im Körper fließt.

 

 

Sikh Dharma ist eine Religion bzw. ein Lebensstil aus Nordwestindien. Weltweit bezeichnet sich 19 Millionen Menschen als Sikhs. Als Sikh Dharma wird auch der westliche Arm dieses Lebensstils bezeichnet, der auf das Wirken von Yogi Bhajan zurückzuführen ist. Weitere Informationen: www.sikhnet.com

 

Spirituelle Namen

Viele Leute haben sich von Yogi Bhajan einen spirituellen Namen geben lassen. Diese Namen stammen aus dem Sikh Dharma und bestehen aus mindestens zwei Teilen, wobei der letzte Teil immer Kaur ("fürstliche Frau") oder Singh ("Löwe", ein Fürstentitel für Männer) lautet. Damit wird die Überzeugung ausgedrückt, dass alle Menschen fürstlich geboren sind, dass es also keine Menschen gibt, die wertvoller als andere sind. Die Namen haben eine spirituelle Bedeutung, z. B. bedeutet Simran "meditativer Geist", oder Daya "Mitgefühl". Simran Kaur bedeutet also "Frau mit meditativem Geist". Sich einen Namen geben zu lassen zieht keine Verpflichtungen nach sich; ob man ihn verwenden will und wie, bleibt einem völlig selbst überlassen. Er kann eine Hilfe im Alltag sein, sich an den eigenen spirituellen Weg zu erinnern.

 

Turban

Die Berater, die zur Zeit das Team von Yoga-Infos bilden, leben als Sikhs und tragen daher Bart, indische Namen und Turban. Dieser Lebensstil ist aber nicht unmittelbar mit Kundalini Yoga verbunden. Jeder Mensch, egal ob er sich einer Religion zugehörig fühlt oder nicht, kann Yoga und Kundalini Yoga machen und die entsprechende Wirkung genießen. Der Turban symbolisiert die eigene Unabhängigkeit. Wenn er fest gebunden wird, stabilisiert er die Schädelplatten und fördert dadurch die Konzentration. Was hat es mit den Namen auf sich?

 

 

40 Tage

Kundalini Yoga Meditationen werden normalerweise 40 Tage lang jeden Tag einmal gemacht. Anschließend sind sie mit dem Energiesystem des Körpers verbunden. Die Wirkung geht nicht mehr verloren.

Manche Meditationen können auch länger gemacht werden, um die Wirkung weiter zuverstärken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sensitive Zeitalter und der 6. Sinn

Die tägliche Praxis: Sadhana

Gruppenbewusstsein

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"Entwickle deine Intuition, so dass die mit den Jahren eintretenden Veränderungen zu dir passen." (Yogi Bhajan)